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Die Brexit-Kuh ist noch lange nicht vom Eis

Nach dem EU-Gipfel sonnte sich der britische Premierminister David Cameron im vermeintlichen Glanz der erzielten Beschlüsse: Er, der kleine David habe im Kampf gegen den großen Goliath EU einen epochalen Triumpf für Großbritannien errungen. Jetzt könnten die Briten freudestrahlend ja zur EU und nein zum Brexit sagen.

Eine Lex Britannica für die EU sieht anders aus

Sind die Ergebnisse wirklich so toll für das Vereinigte Königreich? Die ihm zugesprochene "Notbremse", um Zuwanderung aus der EU Richtung UK über gekürzte Sozialleistungen und Kindergeldzahlungen einzudämmen, ist nichts Besonderes. Spätestens seit Margaret Thatcher hat Großbritannien mit sozialer Hängematte so viel gemeinsam wie Lieutenant Kojak mit Fönfrisuren. Die Menschen, die nach England kommen, wissen, dass sie dort sehr hart arbeiten müssen und dies ja auch tun. Wegen staatlicher "Stütze" kommt kaum einer auf die Insel. Überhaupt wird dieser Cameron gewährte, staatliche Kostenvorteil schnell einkassiert, da auch Frau Merkel z.B. die britische Kindergeldregelung auf Deutschland anwenden will. Selbst die Wünsche nach mehr nationaler Souveränität Großbritanniens und Ausnahmen vom Ziel einer immer engeren EU-Integration hätten sich auch ohne die Drohkulisse eines Brexit erreichen lassen. Denn mit der Extrawurst-Braterei für UK wurde spätestens mit der Gewährung des Briten-Rabatts bei Einzahlungen in den EU-Klingelbeutel - der übrigens bis heute noch gilt - begonnen.

Der EU-Gipfel hat leider in einem entscheidenden Punkt versagt. Gemäß dem früheren Hit von Manfred Mann's Earth Band "Davy's on the road again" hätte sich David Cameron auf den Weg nach Brüssel machen sollen, um dem in der EU ausgestorbenen Thema "Wettbewerbsfähigkeit" wieder Leben einzuhauchen. Doch außer Spesen nichts gewesen: Die EU solle ihre Anstrengungen für mehr Wettbewerbsfähigkeit verstärken, um Wachstum und Jobs zu schaffen. Geplant seien konkrete Schritte, um bessere Gesetzgebung zu ermöglichen sowie Verwaltungslasten und Bürokratiekosten zu beseitigen. Wow, klingt so, als würde die Mutter zu ihrem pubertierenden Kind sagen: Räum doch bitte mal dein Zimmer auf.

In den Umfragen pro bzw. contra Brexit stand es bislang Spitz auf Knopf. Ehrlich gesagt, sind die EU-Gipfelbeschlüsse für Großbritannien nicht mehr wert als die Tüten Pommes mit Mayo, die Frau Merkel sich und ihren Lieben während ihrer zwischenzeitlichen Flucht vom Brüsseler Verhandlungstisch gegönnt hat. Und damit glaubt Cameron seine Landsleute am 23. Juni 2016 überzeugen zu können, für den Verbleib von UK in der EU zu stimmen?

Also Humor haben die Briten, leider manchmal einen sehr typisch englischen

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© 2016 marktEINBLICKE
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