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26.02.2016 | 11:58
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marktEINBLICKE·Mehr Nachrichten von marktEINBLICKE

Es ist das Unterschreiten der Nulllinie, der Übergang von positiven zu negativen Zahlen, der den Menschen große Schwierigkeiten zu bereiten scheint. Diese Beunruhigung dürfte sich noch verstärken, da die Europäische Zentralbank wahrscheinlich mit dem ohnehin schon negativen Zins für Bankeinlagen noch weiter nach unten gehen wird. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, wird man seitens der Kreditinstitute eines Tages nicht umhin kommen, diesen negativen Zins - Zins ist eigentlich die falsche Bezeichnung - an die Sparer weiterzugeben. Spätestens an dem Tag, an dem deswegen auf dem Kontoauszug die erste Belastung Schwarz auf Weiß ausgewiesen ist, dürften viele Anleger das Gefühl haben, in einer verkehrten Welt angekommen zu sein. Hatte man sich zuvor immerhin schon damit abgefunden, dass Spareinlagen und Tagesgeld gering oder gar nicht verzinst wurden, schien dieser Tag X immer noch in einer fernen, kaum vorstellbaren Zukunft zu liegen. Obwohl offensichtlich ist, dass Sparer schon längst über negative Realzinsen bestraft werden, blendet man gerne solch schwierige Berechnungen aus.

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