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MÄRKTE USA/Anleger zeigen sich kaufscheu vor Fed-Entscheidung

NEW YORK (Dow Jones)--Kleine Verluste verzeichnet die Wall Street am Montag. Kurz nach Handelsstart verliert der Dow-Jones-Index 0,2 Prozent auf 17.174 Punkte, der S&P-500 wie der Nasdaq-Composite geben jeweils 0,3 Prozent nach. Teilnehmer begründen die Zurückhaltung mit der bevorstehenden Sitzung der US-Notenbank, die am Mittwoch ihre Zinsentscheidung bekanntgeben wird.

Märkte sehen noch keine Zinserhöhung der Fed 
 

An den Märkten wird nicht mit einer weiteren Zinserhöhung gerechnet, doch sehen manche Teilnehmer Spielraum für höhere Zinsen in den kommenden Monaten. Anzeichen einer anziehenden Teuerung, ein starker Arbeitsmarkt und die sich beruhigenden Märkte gäben hierfür die Möglichkeit, heißt es. "Die Anleger positionieren sich allmählich für eine straffere Geldpolitik der Fed", sagt Anthony Cronin von Societe Generale.

Andere Teilnehmer zeigen sich vorsichtiger. "Vor kurzem haben die Märkte die nächste Zinserhöhung erst für September eingepreist, aber selbst dies nur mit einer winzigen Mehrheit", sagt etwa Analyst Craig Erlam von Oanda. Die US-Notenbank hatte im Dezember erstmals seit fast zehn Jahren die Zinsen angehoben. Seitdem sind wegen der Marktturbulenzen die Erwartungen an einen weiter straffen Kurs gesunken.

S&P-500 handelt an der 200-Tagelinie 
 

Charttechnisch spannend sieht es beim S&P-500 aus. Er hat am Freitag ein positives Signal geliefert, da er über die vielbeachtete 200-Tagelinie gestiegen war. "Das Signal könnte weitere prozyklische Käufe auslösen", sagt Alexander Hirsekorn von Wellenreiter-Invest. Die Marktbreite am gesamten US-Aktienmarkt sei günstig, ergänzt der Marktanalyst. Gegenwärtig notiert der Index aber wieder knapp unter der Marke.

Deutliche Gewinne in Europa schlagen nicht an die Wall Street durch. An den europäischen Börsen werden inzwischen die geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank in freundlicherem Licht gesehen, nachdem sie am Donnerstag noch für Abgaben gesorgt hatten.

Öl fällt wieder zurück 
 

Druck kommt vom Ölmarkt, wo der Preis für Brent wieder unter 40 Dollar je Fass gefallen ist. Öl der US-Sorte WTI sinkt um 3,2 Prozent auf 37,25 Dollar je Barrel. Analyst Bjarne Schieldrop von der SEB Bank rechnet bei Brent eher mit einem Fall auf 35 Dollar als einem Anstieg auf 45 Dollar. Belastende Faktoren kämen an den Markt zurück. So werde ein Einfrieren der Produktion durch eine Absprache der Förderländer wieder unwahrscheinlicher. Zudem dürfte in Kürze die Ceyhan-Pipeiline aus dem irakischen Kurdistan in die Türkei wieder in Betrieb gehen mit einer täglichen Kapazität von 600.000 Barrel.

Am Devisenmarkt gibt der Euro gegen den Dollar etwas nach, bewegt sich aber weiter in seiner jüngsten Spanne. Aktuell wird die europäische Währung mit 1,1108 Dollar bezahlt. Nur eine geringe Bewegung gibt es beim Goldpreis, der mit 1.256 Dollar je Feinunze gegenüber dem Niveau vom späten Freitag leicht zulegt. Gewinne verzeichnet auch der Anleihenmarkt; die Rendite der zehnjährigen Treasurys fällt um 2 Basispunkte auf 1,96 Prozent.

Starwood profitieren von Übernahmekampf 
 

Bei den Einzelwerten steht die Hotelbranche im Blick. In den geplanten Zusammenschluss der Hotelketten Marriott und Starwood hat sich ein Dritter eingemischt. Ein von der chinesischen Anbang Insurance Group angeführtes Konsortium hat ein Übernahmeangebot für Starwood Hotels & Resorts Worldwide vorgelegt. Die Offerte lautet auf 76 US-Dollar pro ausstehender Aktie oder 12,8 Milliarden Dollar. Die Marriott International Inc, die 12,2 Milliarden Dollar bietet, teilte mit, an dem Deal festzuhalten. Starwood steigen um 7,7 Prozent, Marriott um 2,6 Prozent.

=== 
INDEX            zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
DJIA           17.173,52      -0,23        -39,79          -1,44 
S&P-500         2.015,95      -0,31         -6,24          -1,37 
Nasdaq-Comp.    4.734,70      -0,29        -13,77          -5,45 
Nasdaq-100      4.347,80      -0,32        -14,03          -5,34 
 
DEVISEN          zuletzt      +/- %  Mo, 7.59 Uhr  Fr, 17:31 Uhr  +/- % YTD 
EUR/USD           1,1108     -0,46%        1,1159         1,1166      +2,3% 
EUR/JPY           126,24     -0,60%        127,00         126,97      -1,0% 
EUR/CHF           1,0965     -0,15%        1,0982         1,0974      +0,8% 
GBP/EUR           1,2916     +0,31%        1,2876         1,2892      -4,9% 
USD/JPY           113,64     -0,14%        113,81         113,69      -3,2% 
GBP/USD           1,4345     -0,16%        1,4367         1,4388      -2,7% 
 
ROHOEL           zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD  +/- % YTD 
WTI/Nymex          37,27      38,50         -3,19          -1,23      -4,8% 
Brent/ICE          39,27      40,39         -2,77          -1,12      -1,1% 
 
METALLE          zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD  +/- % YTD 
Gold (Spot)     1.255,83   1.251,14         +0,4%          +4,69     +18,4% 
Silber (Spot)      15,72      15,50         +1,4%          +0,22     +13,7% 
Platin (Spot)     974,20     970,20         +0,4%          +4,00      +9,3% 
Kupfer-Future       2,25       2,24         +0,6%          +0,01      +5,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz/kla

(END) Dow Jones Newswires

March 14, 2016 09:48 ET (13:48 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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