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MÄRKTE ASIEN/Besonnene Reaktion auf Terroranschläge in Brüssel

Von Chao Deng

SCHANGHAI/TOKIO (Dow Jones)--Wie schon am Vortag zu beobachten halten sich die Bewegungen an den Börsen in Südostasien und Australien auch am Mittwoch in Grenzen. Vor allem Anleger aus Übersee zögen sich in der Karwoche peu à peu aus dem Aktienmarkt zurück und seien nicht bereit, größere Positionen aufzubauen, heißt es im Handel. Marktteilnehmer sprechen von einem relativ ruhigen Handel und einer besonnenen Reaktion auf die Terroranschläge in Brüssel. In Australien schloss der A&P/ASX-200 mit einem Abschlag von 0,5 Prozent, nachdem vor allem Energiewerte Verluste verbucht hatten. Ursächlich für die Entwicklung sind leicht nachgebende Ölpreise.

Leitbörsen stagnieren 
 

Auch an den Leitbörsen in Tokio und Schanghai tut sich wenig. Während der Nikkei-225 im späten Geschäft 0,3 Prozent auf 16.995 Punkte nachgibt, büßt der Schanghai-Composite 0,2 Prozent auf 2.994 Zähler ein. Die chinesische Börse bewegt sich damit aber noch immer in Reichweite des jüngsten Zweimonatshochs. Händler charakterisieren Schanghai zumindest für die jüngste Vergangenheit als ein Hort der Stabilität, an dem sich die übrigen Handelsplätze der Region orientierten. Noch vor wenigen Monaten hatte das ganz anders ausgesehen, doch seit Mitte Februar befinden sich die meisten Börsen auf Erholungskurs.

Mit etwas Erleichterung wird der höher gefixte Yuan an den Aktienmärkten zur Kenntnis genommen, nachdem die chinesische Notenbank den Referenzkurs zuvor zwei Tage in Folge niedriger festgestellt hatte. Händler bescheinigen zudem einigen Währungen der Region angesichts der Terrormeldungen aus Brüssel eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit. So kletterte der malaysische Ringgit auf ein neues Siebenmonatshoch zum US-Dollar.

Auch der Yen als typische Fluchtwährung in unsicheren Zeiten profitiert nur kurz von den Schlagzeilen aus Europa. Nachdem der US-Dollar mit den Terrormeldungen zunächst zum Yen deutlich unter Druck geraten war, legte er anschließend eine ebenso signifikante Erholung hin. Nach den Anschlägen fiel der Dollar bis auf 111,34 Yen, um sich auf aktuell 112,36 Yen zu erholen.

Sichere Häfen nur kurz gesucht 
 

Das japanische Oberhaus hat mit Makoto Sakurai einen ausgewiesenen Verfechter von Negativzinsen in den Rat der japanischen Zentralbank berufen. Das Unterhaus hatte die Personalie bereits zuvor bestätigt. Zwar sehen Devisenhändler keinen unmittelbaren Zusammenhang zur Yen-Schwäche, gleichwohl spreche die Entscheidung nicht für steigende Yen-Kurse.

Auch andere "sichere Häfen" wie Gold profitierten nur vorübergehend von den Ereignissen in Belgien. Im weiteren Verlauf werden sich die Notenbanken in Thailand sowie den Philippinen zur heimischen Geldpolitik äußern. Die Analysten der Scotiabank erwarten jeweils Bestätigungen der Leitzinsen.

Während der Goldpreis deutlich nachgibt, fällt der Ölpreis nur leicht. die global gehandelte Ölsorte Brent verbilligt sich auf 41,37 Dollar nach Preisen um 41,72 zur Vortageszeit. Daten des US-Branchenverbandes American Petroleum Institute (API) zeigten am Vorabend einen erneuten Lageraufbau in den USA in der Vorwoche. Die offiziellen Lagerbestandsdaten der US-Regierungen folgen im Tagesverlauf.

Am Aktienmarkt werden die Titel von Fluggesellschaften durch die Terroranschläge kaum belastet. Während Japan Airlines und Singapore Airlines um 0,6 bzw. 0,5 Prozent steigen, sinken Ana Holdings um 0,5 Prozent. Die Aktie der digitalen Rezeptseite Cookpad verliert in Tokio 6,5 Prozent, nachdem Gründer und Großaktionär Akimitsu Sano seine Stellung im Board verloren hat.

=== 
Index (Börse)                    Stand aktuell  +- in %  YTD in %  Handelsende (MEZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)                  5.142,30   -0,47%    -2,90%  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)                   16.988,82   -0,35%   -10,74%  07:00 
Kospi (Seoul)                         1.992,42   -0,22%    +1,81%  07:00 
Schanghai-Composite (Schanghai)       2.992,75   -0,22%   -15,44%  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)           20.561,67   -0,51%    -6,17%  09:00 
Straits-Times (Singapur)              2.881,67   +0,04%    -0,04%  10:00 
KLCI (Malaysia)                       1.725,01   +0,02%    +1,92%  10:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Di, 10.53 Uhr  YTD in % 
EUR/USD   1,1206  -0,1%    1,1217         1,1210     +3,2% 
EUR/JPY   125,95  -0,0%    125,98         125,25     -1,2% 
USD/JPY   112,40  +0,1%    112,32         111,71     -4,3% 
USD/KRW  1161,55  +0,4%   1157,33        1158,32     -1,2% 
USD/CNY   6,4938  +0,1%    6,4901         6,4933        0% 
USD/CNH   6,4979  +0,0%    6,4951         6,4937     -1,1% 
USD/HKD   7,7559  +0,0%    7,7533         7,7535     +0,1% 
AUD/USD   0,7612  -0,0%    0,7613         0,7596     +4,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/smh

(END) Dow Jones Newswires

March 23, 2016 02:06 ET (06:06 GMT)

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© 2016 Dow Jones News
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