Anzeige
Mehr »
Montag, 16.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
FRIEDLANDS 10.000-JAHRE-SCHOCK: Der Kupfer-Engpass hat begonnen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
marktEINBLICKE
54 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Helikopter-Geld ist keine geldpolitische Leibesübung, sondern eine sportliche Verrenkung!

Frisch, fromm, fröhlich, frei! Das war das Motto von Turnvater Jahn, der sich die leibliche Ertüchtigung der Bevölkerung zum Ziel gesetzt hatte. Auch die Vorturner der EZB verfolgen dieses Motto: Mit geldpolitischen Leibesübungen soll die Euro-Konjunktur fit wie ein Turnschuh gemacht werden.

Dabei scheut die EZB auch vor den unkonventionellsten Verrenkungen - für die man im normalen Sportleben zum Chiropraktiker gehen müsste - nicht zurück. In der Pressekonferenz nach der letzten Notenbanksitzung wurde ihr Präsident Draghi gefragt, was er denn von "Helikopter-Geld" halte. Ein früherer Bundesbanker hätte angesichts dieser stabilitätsketzerischen Frage sofort Luftnot bekommen. Aber was antwortet der EZB-Chef auf seine charmant-entspannte Art: "Das ist ein sehr interessantes Konzept". Als er realisierte, was er da gerade gesagt hatte, versuchte er zwar noch den Rückzug: "Die EZB habe sich noch nicht mit dem Konzept beschäftigt". Für Entspannung sorgte dies jedoch nicht. Nein, die Verbindung von "interessant" und "noch nicht" und eben nicht die vehemente Ablehnung dieses Teufelsinstruments haben die  Diskussion über die Geldgeschenke via Hubschrauber erst richtig losgetreten.

Und bist du konjunkturell nicht willig, dann schenke ich dir Geld

Bei der EZB muss der Frust wohl riesengroß sein, dass trotz negativer Leitzinsen und einer Überflutung der Eurozone mit Liquidität - als Vorgeschmack auf das Abschmelzen der Polkappen - die Euro-Konjunktur keine konjunkturelle Bewegungsfreude zeigt. Aus panischer Angst vor einer Deflationsspirale  wie in Japan denkt die EZB wohl auch über die absurdesten geldpolitischen Leibesübungen nach.

Wenn sich die Bürger an der Konjunktur "versündigen", indem sie ihr Geld sparen, nicht ausgeben und somit nicht für Wirtschaftswachstum und Inflation sorgen, könnte die EZB auf die Idee kommen, sie zu ihrem Konsum-Glück zu zwingen. Sie könnte versuchen, ihre ungläubige Konsumseele mit dem heiligen Geist einer hyperaktiven Geldpolitik zu heilen: Geld in Form von Gutscheinen wird einfach vom Helikopter abgeworfen. Wie bei der Rockband Dire Straits ist es "Money for nothing", geschenktes Geld für nichts, ohne Gegenleistung. Moment, ich muss mich korrigieren. Eine Gegenleistung gibt es da schon: Man darf den Geldgutschein nicht für Sparzwecke missbrauchen, sondern muss ihn tatsächlich verwenden. Ansonsten verfällt er wertlos. Aber mit dieser Auflage könnte wohl jeder gut leben.

Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2016 marktEINBLICKE
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.