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16.04.2016 | 13:58
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marktEINBLICKE·Mehr Nachrichten von marktEINBLICKE

Ein schwächeres Wirtschaftswachstum und schärfere Antikorruptionsregeln in China hatten Anbietern von Luxusartikeln das lange Zeit boomende Geschäft in den Schwellenländern vermiest. Allerdings heißt das noch nicht, dass Statussymbole gar nicht mehr nachgefragt werden und man Unternehmen wie LVMH, Richemont oder Luxottica abschreiben sollte.

Herausforderungen meistern

Jahrelang fühlten sich Anbieter von Luxusgütern und Statussymbolen wie Schmuck oder Uhren in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen dieser Welt wie in einem Schlaraffenland. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung kam auch der Reichtum breiterer Bevölkerungsschichten. Und diesen neu gewonnenen Reichtum galt es schließlich auch zu zeigen. Am besten mit Statussymbolen wie man sie im Westen kennt. Allerdings wachsen die Emerging Markets längst nicht mehr mit dem Tempo, das man in den vergangenen Jahren gesehen hatte. Während die Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft weiter abnimmt, rutschten Brasilien oder Russland sogar in die Rezession. Hinzu kommen spezielle Herausforderungen wie ein schärferer Kampf gegen Korruption in China. Mit speziellen Herausforderungen hat auch die Uhrenindustrie zu kämpfen.

Apple (WKN 865985), Samsung (WKN 896360) & Co bringen vermehrt Smartwatches als Konkurrenz für klassische Uhren auf den Markt. Im Fall der schweizerischen Schmuck- und Luxusartikelhersteller kommt die Situation an der Wechselkursfront erschwerend hinzu. Der weltgrößte Uhrenhersteller Swatch und andere haben seit Anfang 2015 in besonderer Weise mit dem starken Schweizer Franken (CHF) zu kämpfen. Damals hatte die schweizerische Nationalbank (SNB) den Mindestkurs von 1,20 CHF gegenüber dem Euro fallen lassen und damit für eine Aufwertung der Schweizer Währung gesorgt. Die Schweizer Konzerne müssen die heimischen Arbeiter in Franken bezahlen, während ihre im Ausland erzielten Gewinne bei der Umrechnung geschmälert werden. Dabei haben die Hersteller nicht einfach die Möglichkeit die Produktion in Billiglohnländer zu verlagern. Schließlich zählt insbesondere bei Luxusgütern die Herkunft. Bei Schweizer Uhren ist diese noch ein ganzes Stück wichtiger.

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