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Steuereinnahmen wachsen im März noch kräftiger

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann für seine Planungen nach neuesten Daten auf stetig steigende Zuwächse der Steuereinnahmen im ersten Quartal zurückgreifen. Sie wuchsen im März erneut kräftiger als im Vormonat.

Wie das Bundesfinanzministerium mitteilte, nahmen die deutschen Steuereinnahmen ohne reine Gemeindesteuern gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,1 Prozent zu. Im Februar waren sie um 5,0 Prozent gestiegen und im Januar um 3,7 Prozent. Das Steueraufkommen belief sich im März insgesamt auf rund 62,1 Milliarden Euro. Für den kräftigen Anstieg waren vor allem die veranlagte Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer und die Ertragsteuern verantwortlich, wie das Ministerium in seinem Monatsbericht schreibt.

Der Bund verzeichnete einen Steuerzuwachs um 6,6 Prozent auf 28,0 Milliarden Euro. Unter anderem gab es mehr Einnahmen aus der Tabaksteuer und der Kraftfahrzeugsteuer.

Die Länder nahmen mit 27,1 Milliarden Euro 8,7 Prozent mehr Steuern ein. Die Differenz von 7,0 Milliarden Euro gegenüber den gesamten Steueraufkommen ergibt sich aus EU-Mitteln und dem Gemeindeanteil an der Einkommen- und Umsatzsteuer.

Dynamisches Wachstum im ersten Quartal 
 

In den ersten drei Monaten des Jahres stiegen die Steuereinnahmen insgesamt um 5,4 Prozent auf 154,9 Milliarden Euro. Der Bund verzeichnete eine Steigerung um 9,5 Prozent, und die Länder kamen auf ein Plus von 7,5 Prozent.

Die Steuereinnahmen entwickelten sich "im Einklang mit der stabilen gesamtwirtschaftlichen Aufwärtsbewegung", erklärte das Finanzministerium zu den neuesten Daten. Besonders gelte dies für die gewinnabhängigen Steuern und die Umsatzsteuern. Ein stärkeres binnenwirtschaftliches Gewicht der Wirtschaftsaktivität und der robuste private Konsum könnten "zudem die Steuereinnahmen temporär etwas von den außenwirtschaftlichen Risiken entkoppeln", sagten die Experten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) voraus.

"Der von der Binnenwirtschaft getragene Aufschwung in Deutschland ist intakt", erklärten sie in dem Monatsbericht. Die aktuellen Konjunkturindikatoren sprächen für ein "dynamisches Wachstum" der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal 2016. Für den weiteren Jahresverlauf zeige sich aber insbesondere vor dem Hintergrund des weltwirtschaftlichen Umfeldes ein gemischtes Bild.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/bam

(END) Dow Jones Newswires

April 20, 2016 18:00 ET (22:00 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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