Kurz vor Börsenschluss im gestrigen Handel teilte der Mitsubishi-Konzern mit, sich zu Unregelmäßigkeiten bei Abgaswerten in seinen Fahrzeugen äußern zu wollen. Der Autobauer gestand kurz darauf Betrügereien bei Verbrauchswerten und Schadstoffausstoß, die Aktie gab daraufhin um gut 15 Prozent nach.
Mitsubishi hat nach eigenen Angaben vor allem beim Abgastest von Kleinwagen manipuliert, wie Konzernchef Tetsuro Aikawa auf einer Pressekonferenz am Mittwoch bekanntgab. Insgesamt seien rund 625.000 Fahrzeuge für den heimischen Markt, darunter sind 468.000 Autos für den Konkurrenten Nissan betroffen, wie bei einer internen Überprüfung herauskam. Die Produktion und der Verkauf der betroffenen Autos sei gestoppt worden, hieß es in einer Stellungnahme. Angesichts der Schwere des Vorfalls werde man nun auch Produkte untersuchen, die für ausländische Märkte hergestellt worden seien, teilte Mitsubishi Motors weiter mit. In Deutschland sind aber keine Autos betroffen.
In einer ersten Marktreaktion brach die Aktie mehr als 15 Prozent ein, bis heute hat sich ...
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