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MÄRKTE EUROPA/Ruhiges Geschäft setzt sich am Mittag fort

Von Manuel Priego Thimmel

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen halten sich am Donnerstagmittag leicht im Plus. Der DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 9.854 Punkte, der Euro-Stoxx-50 notiert 0,2 Prozent höher bei 2.945. "Der Druck vom Umfeld lässt deutlich nach", sagt ein Händler. Die Ölpreise legen wieder kräftig zu, der Preis für die US-Sorte WTI erhöht sich um 2,3 Prozent auf 44,78 Dollar. Übergeordnet bleiben die Anleger wegen Wachstumssorgen aber zurückhaltend.

Wegen des Feiertags sind die Umsätze an den meisten europäischen Börsen dünn, in der Schweiz und in Österreich bleiben die Börsen geschlossen. Bei niedrigen Umsätzen können aber schon kleinere Aufträge größere Kursschwankungen auslösen.

Der Ölsektor gewinnt 0,6 Prozent. Im Blick steht die Repsol-Aktie, für die es fast 5 Prozent nach oben geht. Der spanische Ölkonzern ist gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der bereinigte Gewinn liegt mit 572 Millionen Euro deutlich oberhalb der Markterwartung von 245 Millionen Euro. Positiv stellt Jefferies-Analyst Marc Kofler das Upstream-Geschäft (Exploration und Förderung) heraus.

Türkische Aktien mit Regierungskrise unter Druck 
 

Die Istanbuler Börse zeigt sich am Donnerstag im frühen Geschäft mit den politischen Turbulenzen in dem Land sehr schwach. Der BIST-100-Index fällt um 1,5 Prozent auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten.

Wie es aus Regierungskreisen heißt, könnte Regierungschef Ahmet Davutoglu auf einem außerordentlichen Kongress der Regierungspartei AKP zurücktreten, nachdem er sich mit Präsident Erdogan überworfen habe. Der Kongress könnte in wenigen Wochen stattfinden. Spekuliert wurde zuletzt, dass Präsident Erdogan dann seinen Schwiegersohn zum neuen Ministerpräsidenten ernennen könnte.

Die türkische Lira kann sich etwas erholen. Zum Dollar steigt sie um gut 0,5 Prozent, nachdem sie am Mittwoch mit dem Aufkommen der Spekulationen um fast 4 Prozent eingebrochen war.

"Das Unbehagen an den Märkten ist groß", sagt Sertan Kargin, Chefvolkswirt von Global Securities in Istanbul. Gökce Celik, Volkswirt der Istanbuler Finanzsbank, sagte, es sei zweifelhaft, ob sich die politische Situation nach einem Wechsel des Regierungschefs verbessere.

Zahlen von BT Group kommen gut an 
 

Der Index der Telekommunikationsaktien führt mit einem Plus von 1,1 Prozent die Gewinnerliste an. Für BT Group geht es gleich 3,4 Prozent nach oben. Der britische Telekomkonzern habe im vierten Geschäftsquartal von der guten Entwicklung des Glasfaserbreitbandgeschäft profitiert, sagt Will Draper, Analyst bei Mirabaud Securities. Auch die Sportkanäle hätten zu einem höheren Gewinn beigetragen.

Dagegen leiden die Aktien des Versorgers Centrica unter einer Aktienplatzierung und verlieren 10 Prozent. Das Unternehmen verkauft Aktien für etwa 750 Millionen Pfund und will mit dem Erlös Zukäufe finanzieren sowie Schulden abbauen.

Euro kommt zurück 
 

Am Devisenmarkt gibt der Euro kräftig ab auf 1,1422 Dollar, was den Aktienmarkt allerdings nicht stützt. Die Anleger warten auf den April-Arbeitsmarktbericht aus den USA, der am Freitag veröffentlicht wird. Am Nachmittag werden noch die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten bekanntgegeben, sie könnten einen letzten Anhaltspunkt liefern, wie der Arbeitsmarktbericht am Freitag ausfallen wird.

Bayer von positivem Studienergebnis gestützt 
 

Bayer hat in einer klinischen Studie einen weiteren Erfolg mit seinem Krebswirkstoff Regorafenib erzielt. Bei inoperablem Leberkrebs (HCC) habe das Mittel in einer Studie der klinischen Phase III eine Verbesserung der Gesamtüberlebenszeit gezeigt. Analysten rechnen ab 2016 mit einem Umsatzbeitrag von Regorafenib in Höhe von knapp 300 Millionen Euro, der in den folgenden Jahren noch steigen dürfte. Der Kurs von Bayer legt um 1,2 Prozent zu.

Deutsche Börse setzen die Aufwärtsbewegung fort und gewinnen 1,9 Prozent. Der US-Börsenbetreiber ICE hatte am Mittwoch überraschend mitgeteilt, nicht für die LSE bieten zu wollen.

Heidelbergcement geben 1,9 Prozent oder 1,48 Euro ab und damit etwas mehr als der Dividendenabschlag von 1,30 Euro. Die Analysten der Societe Generale haben das Kursziel für Heidelbergcement nach den guten Quartalszahlen vom Mittwoch auf 83 Euro von 72 Euro erhöht. Allianz schüttet am Donnerstag 7,30 Euro an die Aktionäre aus. Die Aktie gibt um 5 Prozent bzw 7,45 Euro nach.

INDEX            zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50   2.944,56   0,20     5,81      -9,88 
Stoxx-50        2.772,65   0,28     7,84     -10,57 
DAX             9.854,84   0,27    26,59      -8,27 
MDAX           19.992,73   0,36    71,52      -3,76 
TecDAX          1.599,82   0,06     1,00     -12,61 
SDAX            8.662,53   0,09     7,82      -4,79 
FTSE            6.113,10   0,02     1,08      -2,07 
CAC             4.326,31   0,05     2,08      -6,70 
 
Bund-Future       163,17           12          4,74 
 
DEVISEN              zuletzt         +/- %  Do, 8:36  Mi, 17:51   % YTD 
EUR/USD               1,1422        -0,54%    1,1485     1,1498   +5,2% 
EUR/JPY               122,47        -0,36%    122,92     123,04   -4,0% 
EUR/CHF               1,1020        +0,15%    1,1004     1,0999   +1,3% 
GBP/EUR               1,2654        +0,09%    1,2643     1,2595   -6,8% 
USD/JPY               107,24        +0,19%    107,03     107,01   -8,7% 
GBP/USD               1,4452        -0,47%    1,4521     1,4481   -2,0% 
 
ROHOEL               zuletzt     VT-Settl.     +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex              44,78         43,78      2,28       1,00  +10,0% 
Brent/ICE              45,46         44,62      1,88       0,84   +9,9% 
 
METALLE              zuletzt        Vortag     +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)         1.278,53      1.276,54     +0,2%      +1,99  +20,5% 
Silber (Spot)          17,38         17,37     +0,1%      +0,01  +25,8% 
Platin (Spot)       1.054,13      1.056,00     -0,2%      -1,87  +18,2% 
Kupfer-Future           2,16          2,18     -1,1%      -0,02   +0,9% 
 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

May 05, 2016 06:52 ET (10:52 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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