Was haben wir doch für ein Glück, dass in Frankreich derzeit die Europameisterschaft im Herrenfußball ausgespielt wird. Wäre dem nämlich nicht so, gäbe es in dieser Handelswoche noch weniger Positives zu berichten als ohnehin schon. An den Märkten herrschte vor allem zu Wochenbeginn eine Art Massenflucht aus Aktien, die mit dem Motto "nix wie raus" bestens beschrieben ist. Dabei war es offenbar hauptsächlich die Furcht vor dem bevorstehenden Referendum der Briten, die bei den Anlegern den Fluchtreflex auslöste. Schließlich könnte den Börsen arges Ungemach drohen, sollte Großbritannien aus der EU entfliehen. Das zumindest befürchten diejenigen, die sich mit so etwas auskennen, wie den entsprechenden, zahlreichen Wortbeiträgen in der einschlägigen Presse zu entnehmen war. Da warnte beispielsweise der Chef der französischen Notenbank, Francois Villeroy de Galhau, ein BREXIT könne "große wirtschaftliche Risiken in ganz Europa heraufbeschwören". Zwar versicherte der Notenbankchef, die EZB stünde "falls notwendig" bereit, um "die kurzfristige Instabilität auf den Finanzmärkten" aufzufangen, aber - was genau meint er mit "falls notwendig"? Fest steht:
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