ESSEN (dpa-AFX) - Der Spezialchemiekonzern Evonik will
künftig stärker mit neuen Produkten punkten. Bis 2025 will das
Unternehmen mit Wachstumsfeldern zusätzlichen Umsatz von rund 1
Milliarde Euro machen, wie der im MDax notierte Konzern
am Dienstag mitteilte. Mittelfristig sollen 16 Prozent des Erlöses
mit Produkten erzielt werden, die jünger als fünf Jahre sind.
Derzeit liegt der Anteil bei rund 10 Prozent. Zu den
Wachstumsfeldern gehören unter anderem Geschäfte mit sogenannter
nachhaltiger Ernährung sowie Gesundheits- und Kosmetikgrundstoffe.
Auch die im Mai angekündigte Übernahme der Spezialklebstoffsparte
des US-Rivalen Air Products für umgerechnet 3,5 Milliarden Euro soll
Evonik Schub in Forschung und Entwicklung geben./men/nmu/fbr
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.
Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.
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