Anzeige
Mehr »
Samstag, 07.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Kupfer im Fokus: Warum US-Projekte jetzt neu gelesen werden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
marktEINBLICKE
82 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Wieso Zinspolitik immer schwieriger wird

Mit jeder Anleihe, die die Notenbanken kaufen, wird die Zinspolitik schwieriger. Janet Yellen erklärt, weshalb das so ist.

In Jackson Hole hielt Janet Yellen eine Rede, in der sie zwar auch auf das Tagesgeschehen einging, doch das war nicht Ziel ihres Auftritts. Vielmehr wollte sie eine Bestandsaufnahme dessen machen, was die Notenbank geldpolitisch tun kann und was nicht.

Die Zeit vor der Finanzkrise war, kurz zusammengefasst, super. Geld- und Zinspolitik war einfach. Das lag daran, dass die Notenbank die kurzfristigen Zinsen ohne großen Aufwand kontrollieren konnte. Nach Yellens Angaben befanden sich lediglich 45 Mrd. an Überschussreserven im Bankensektor.

Überschussreserven wurden in der Vergangenheit im Interbankenmarkt benutzt. Hatte eine Bank zu wenig Reserven, konnte sie die Lücke füllen, indem sie sich von einer anderen Bank mit Überschussreserven Reserven lieh. Wollte die Fed in diesem System die Zinsen anheben, konnte sie das ohne Probleme tun - und vor allem auch durchsetzen. Durch Wertpapierverkäufe konnte sie die Reserven im System verknappen. Um 45 Mrd. abzuschöpfen braucht es nicht viel. Der Einfluss auf die Zinsen war also mit geringen Mitteln gesichert.

So erklärt sich auch, weshalb die Notenbankbilanz vor der Finanzkrise relativ klein war. Die Fed kam mit einer Bilanzsumme von weniger als 900 Mrd. zurecht.

Diese Zeiten sind vorbei und Zinspolitik ist deutlich komplizierter geworden. Mit dem Beginn der Finanzkrise, noch vor den QE-Programmen, kreierte die Notenbank über zahlreiche Programme zusätzliche Reserven. Dies war notwendig geworden, da der Interbankenmarkt zu stottern begann. Spätestens nach der Pleite von Bear Sterns wurde es eng. Die Notenbank musste einspringen, um ausreichend Liquidität im System zu halten.

Die Überschussreserven stiegen rasch an. Wenn übermäßig hohe Reserven vorhanden sind und Banken über hohe Reservepuffer verfügen, dann kann die Notenbank die Zinsen nicht mehr so einfach kontrollieren, weil sie die Menge an Reserven nicht mehr einfach und schnell verändern kann. Es ist das eine, 45 Mrd. an Reserven zu verkleinern oder aufzustocken und das andere, 1 Billionen Dollar abzuschöpfen.

Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2016 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau jetzt das Potenzial für überdurchschnittliche Renditen bieten. Stark, günstig und bislang kaum im Fokus.

Jetzt kostenlosen Report herunterladen – bevor es andere tun!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.