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16.09.2016 | 06:28
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Als regelmäßige Leser unserer Markteinblicke kennen Sie unsere Skepsis gegenüber manchen Bankaktien. Mit dem neuen Skandal von Warren-Buffett-Liebling Wells Fargo (WKN: 857949 / ISIN: US9497461015) trifft es nun also auch den letzten Mohikaner. Ein Grund näher wieder einmal auf die Banken generell zu blicken.

Bankaktien stehen wegen ihrer unrühmlichen Rolle in der Finanzkrise seit inzwischen fast einem Jahrzehnt unter Dauerfeuer von Kritikern aller Richtungen:

Anlegern, Aufsichtsbehörden, Politik, Verbrauchern. Dass trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieses Drucks, immer wieder neue Skandale und Probleme ans Licht kommen, dürfte niemand überraschen.

Besser keine Bank mehr im Depot

In Europa hat dies dazu geführt, dass man ruhigen Gewissens eigentlich keine Bank mehr in seinem Depot haben sollte. Die Kursverluste bei den deutschen Branchengrößen Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) sind ja inzwischen leider legendär. In den USA galt zumindest Wells Fargo (auch Warren Buffett sei Dank) aus Investorensicht als "sichere Bank".

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