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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 03.10.2016

USA: ISM-Index steigt im September überraschend deutlich

WASHINGTON - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im September überraschend deutlich aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex ISM sei von 49,4 Punkten im Vormonat auf 51,5 Punkte geklettert, teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten im Schmitt hingegen nur mit 50,4 Punkten gerechnet.

USA: Bauausgaben im August überraschend gefallen

WASHINGTON - In den USA sind die Bauausgaben im August überraschend gefallen. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 0,7 Prozent gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: May setzt Zeitrahmen für EU-Austritt - Medien wittern 'harten Brexit'

BIRMINGHAM - Mit Ankündigungen zu den anstehenden Verhandlungen über einen EU-Austritt ihres Landes hat die britische Premierministerin Theresa May für Begeisterung in der eigenen Partei und für Spekulationen über Auswirkungen auf die Wirtschaft gesorgt.

Nächste TTIP-Verhandlungsrunde in New York begonnen

NEW YORK - Unter wachsendem Zeitdruck haben die Unterhändler der USA und der EU am Montag ihre Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen TIIP wieder aufgenommen. Bei der 15. Verhandlungsrunde in New York, die bis kommenden Freitag dauern soll, wollten beide Seiten versuchen, nicht umstrittene Passagen des 30 Kapitel zählenden Vertrags weiter auszuarbeiten. Die Hoffnung ist, dem Nachfolger von US-Präsident Barack Obama bei der Amtseinführung am 20. Januar eine möglichst solide Grundlage für weitere Gespräche vorlegen zu können. Ein Abschluss der Verhandlungen bis dahin scheint ausgeschlossen. Ergebnisse der Gesprächsrunde sollen am Freitag verkündet werden.

ROUNDUP: Starker Yen drückt Stimmung in der japanischen Wirtschaft

TOKIO - In den Managementetagen der japanischen Großindustrie herrscht wegen des starken Yen nur verhaltener Optimismus. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Quartalsumfrage der Bank von Japan (BoJ) hervorgeht, verharrte der von der Zentralbank ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionskonzerne im September bei plus 6. Ein positiver Index bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Ökonomen hatten mit einer leichten Verbesserung auf plus 7 gerechnet. Der Stimmungsindex für die nicht verarbeitenden Unternehmen der Nummer Drei der Weltwirtschaft sank indes leicht von plus 19 auf plus 18, wie aus dem Tankan genannten Bericht hervorgeht.

Brexit lässt britische Industrie kalt - Stimmung so gut wie seit Juni 2014 nicht

LONDON - Der Brexit kann die Laune der britischen Unternehmen nicht trüben. Im Gegenteil: Im September ist der entsprechende Indikator des Marktforschungsinstitut Markit sogar auf den besten Wert seit Juni 2014 gestiegen. Der Wert habe um 2,0 auf 55,4 Punkte zugelegt, teilte Markit am Montag in London mit. Damit liegt der Indikator deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Experten hatten mit einem Rückgang des Indikators auf 52,1 Punkte gerechnet.

ROUNDUP/Eurozone: Industrie optimistischer - Experte: Aufschwung uneinheitlich

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen des Euroraums hat sich im September wie erwartet aufgehellt. Der auf einer Umfrage basierende Einkaufsmanagerindex stieg um 0,9 Punkte auf 52,6 Zähler, wie das Institut Markit am Montag in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Analysten hatten dies erwartet. Der Indikator liegt über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

ROUNDUP: Stimmung in Japans Industrie stabil

TOKIO - Die Stimmung unter den Managern der japanischen Großindustrie ist weiter verhalten optimistisch. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Bank von Japan (BoJ) hervorgeht, verharrte der von der Zentralbank in einer Quartalsumfrage ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionskonzerne im September bei plus 6. Ein positiver Index bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Ökonomen hatten im Durchschnitt der Erwartungen mit einer leichten Verbesserung auf plus 7 gerechnet. Der entsprechende Stimmungsindex für die nicht verarbeitenden Unternehmen der Nummer Drei der Weltwirtschaft sank indes leicht von plus 19 auf plus 18, wie aus dem sogenannten Tankan-Bericht der BoJ weiter hervorgeht.

Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

AXC0099 2016-10-03/17:38

© 2016 dpa-AFX
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

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