Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 12.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Top-Ergebnisse: 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter + massives Tagebau-Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
120 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Schäuble will bei IWF-Debatte keinen Kommentar zur Deutschen Bank geben

Von Andreas Kißler

WASHINGTON (Dow Jones)--Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat in einer Diskussion beim Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Antwort auf die Frage abgelehnt, ob er bereit sei, die Deutsche Bank wenn nötig mit Staatshilfen zu retten. "Ich gebe keinerlei Kommentar, ich habe das nie getan", sagte Schäuble auf Englisch bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Herbsttagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. "Sogar kein Kommentar ist die falsche Antwort. Es ist die falsche Frage."

Schäuble zeigte sich bei der "CNN Debate on the Global Economy", bei der er mit IWF-Chefin Christine Lagarde, dem britischen Zentralbankgouverneur Mark Carney und dem chinesischen Vize-Zentralbankchef Yi Gang über die Lage der Weltwirtschaft diskutierte, "überrascht", dass ihm die Frage nach der Deutschen Bank gestellt werde, und betonte, er überlasse Einschätzungen dazu IWF-Mitarbeitern.

Im Zuge der Tagung in Washington treffen sich noch am Donnerstagabend die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer zu Beratungen. Im Vorfeld der Gespräche wurde bereits klar, dass es dabei auch um den Zustand des Finanzsystems gehen soll, auch angesichts der jüngsten Probleme bei der Deutschen Bank.

Ratschläge des IWF an die Deutsche Bank 
 

Aussagen des IWF zum Zustand des größten deutschen Geldhauses haben zu großer Verärgerung auf deutscher Seite geführt und einen Protest des deutschen IWF-Exekutivdirektors Steffen Meyer beim Währungsfonds nach sich gezogen. In der deutschen Delegation war von "Riesenärger" die Rede.

Der IWF-Kapitalmarktexperte Peter Dattels hatte Deutschlands größter Bank bei einer Pressekonferenz am Mittwochnachmittag (Ortszeit) geraten, ihren Umbau weg von einem "überholten Geschäftsmodell" zu beschleunigen, das sich stark auf große Portfolien an Vermögenswerten stützt. Wie viele andere Banken in Europa müsse auch die Deutsche Bank ihre Investoren davon überzeugen, dass ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig ist, und dass sie die operativen Risiken, die aus den Rechtsstreitigkeiten drohen, angegangen hat.

Der Aktienkurs der Deutschen Bank ist jüngst stark gesunken. Angesichts einer drohenden Milliardenstrafe aus den USA, eines schwachen Kapitalpolsters und des problematischen Niedrigzinsumfeldes sorgen sich offenbar immer mehr Investoren um die Überlebensfähigkeit der Bank.

(Mitarbeit: Ian Talley)

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 06, 2016 12:39 ET (16:39 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.