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14.10.2016 | 06:28
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Die Deutschen und das Leben in der Rente - das ist immer ein besonders heiß diskutiertes und sehr emotionales Thema. Nun wurde wieder einmal eine interessante Studie dazu veröffentlicht. 77 Prozent der Bundesbürger glauben demnach nicht daran, dass ihr Leben im Alter günstiger wird. Entsprechend befürchtet mehr als jeder Zweite, es werde ihm im Ruhestand an Geld fehlen.

Wie die Studie der Deutschen Leibrenten AG zeigt, träumen zwar 95 Prozent der Befragten davon, im Alter nicht mehr auf jeden Cent achten zu müssen. Doch die Realität sieht anders aus, wie die Antworten der befragten Bundesbürger über 65 Jahre belegen. Obwohl die Generation der heutigen Rentner finanziell noch vergleichsweise gut dasteht, geben 43 Prozent an, im Alter nicht mit ihrem Geld auszukommen.

Diese Entwicklung ist logisch, denn selbst beim aktuellen Rentenniveau von 47,8 Prozent beginnt mit dem Eintritt in die dritte Lebensphase die Zeit des "Entsparens". So decken Senioren laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes ein Drittel ihrer Lebenskosten, indem sie ihr Erspartes aufzehren. Auch für Senioren mit Immobilieneigentum wird das Leben finanziell nicht wesentlich einfacher. Zwar entfällt die Zahlung von Miete, aber zum einen kann von den eigenen vier Wänden nicht leben und zum anderen muss der laufende Unterhalt für die häufig in die Jahre gekommenen Immobilien zusätzlich erbracht werden.

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