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Fundamental-Check zu E.ON und RWE nach vorläufiger Einigung im Atomstreit!

Es bahnt sich eine Einigung im Atomstreit zwischen den Versorgern und der Bundesregierung an. Was genau steht in dem vorläufigen Gesetzesentwurf und warum steigen die Aktien im Zuge dessen so massiv an? Wie steht es um die fundamentale Bewertung der beiden Versorger-Aktien?

Die beiden Versorger-Werte RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) und E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) gehörten heute zu den klaren Tagesgewinnern im DAX. Die RWE Aktie ist mit einem Plus von knapp 5?% klarer Tagessieger und auch E.On führt mit einen Anstieg von ca. 3,5?% die Gewinner-Liste an!

Kurstreiber waren Entwürfe zur Einigung im Atomstreit zwischen den Versorgern und der Bundesregierung. So geht aus dem Referentenentwurf hervor, dass sich die vier Versorger, E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW für 23,55 Mrd. EUR von der Verantwortung für Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Mülls freikaufen können. Diese Summe ist somit geringer als die 26 Mrd. EUR, die noch vor Kurzem im Raum standen. Der Entwurf zum "Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung der kerntechnischen Entsorgung" sieht vor, dass bis zum Januar 2017 zunächst ein Grundbetrag von knapp 17,4 Mrd. EUR in bar in einen staatlichen Fond eingezahlt werden sollen. Allerdings muss hier angemerkt werden, dass in dem Entwurf der Betrag von ca. 17,4 Mrd. EUR in Klammern vermerkt wurde, was bedeutet, dass über den endgültigen Grundbetrag weiter verhandelt wird. Dies birgt für die Aktien von RWE und E.ON positives sowie negatives Überraschungspotenzial. Zum Grundbetrag selbst kommt noch ein Risikoaufschlag von ca. 6,17 Mrd. EUR hinzu, welcher bis spätestens Ende 2022 bezahlt und mit 4,58?% p.a. verzinst werden muss.

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© 2016 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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