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MÄRKTE ASIEN/Aktienkurse fallen - Sydney und Seoul Tagesverlierer

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Ein ganzes Bündel belastender Faktoren drückt am Mittwoch die asiatischen Aktienmärkte ins Minus. Die Wall Street schloss im Minus, bevor der Technologiegigant Apple nachbörslich über einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn berichtete. In Australien lasten starke Teuerungsdaten auf der Stimmung, zudem fallen die Ölpreise nach dem Rücksetzer am Vortag weiter. Und schließlich ist der Yen am Dienstagnachmittag zum Dollar gestiegen nach enttäuschend ausgefallenen US-Konjunkturdaten.

Die Abwärtsbewegung wird vom Aktienmarkt in Sydney mit angeführt, wo der Leitindex 1,5 Prozent nachgibt und auf den tiefsten Stand seit einem Monat fällt. Hintergrund ist ein stark anziehender australischer Dollar, der wiederum von Inflationsdaten getrieben wird. Der Verbraucherpreisindex des Landes ist im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent gestiegen, während Experten lediglich 0,5 Prozent anvisiert hatten. Auch im Jahresvergleich wurden die Erwartungen übertroffen. Die australische Währung rückt um 0,6 Prozent gegen den US-Dollar vor.

"Damit dürften Zinssenkungen vom Tisch sein", erklärt Chris Weston von IG Markets die Marktreaktionen. Verkauft werden Finanz- und Rohstoffwerte, wobei letztere auch unter dem niedrigen Ölpreis leiden. Das Barrel der Sorte Brent gibt um 1,1 Prozent nach auf 50,22 Dollar. Grund für die Ölpreisschwäche sind vor allem Daten des American Petroleum Institute, die einen kräftigen Aufbau bei den US-Rohöllagerbeständen aufwiesen. Zudem zeigen sich viele Marktteilnehmer skeptisch über den Erfolg der Bemühungen der Opec zur Stabilisierung der Preise.

Energiewerte quer durch die Börsenplätze zeigen sich leichter, so in Australien Santos mit minus 3,6 Prozent, Oil Search mit minus 3,1 Prozent und Woodside Petroleum mit minus 2,4 Prozent. In Hongkong geht es mit der Aktie des Ölgiganten Cnooc um 2,2 Prozent abwärts, während der Raffineriewert Sinopec 1,7 Prozent nachgibt. In Japan verlieren Inpex 1,3 Prozent.

Apple-Zulieferer uneinheitlich 
 

Leicht enttäuschende Zahlen von Apple drücken einige taiwanische Aktien von Technologieunternehmen ins Minus, von denen viele als Zulieferer des US-Riesen tätig sind. So geben etwa Westron 1,1 Prozent ab, während der Gesamtmarkt in Taiwan mit einem Minus von 0,2 Prozent recht stabil ist. Catcher verlieren 0,8 Prozent. Largan Precision und Hon Hai liegen dagegen im Plus. Apple hatte das dritte Quartal in Folge über einen Ergebnisrückgang berichtet und auch beim Umsatz ging es zurück. Allerdings zeigte sich Apple in seinem Ausblick optimistisch.

Bereits im Handelsverlauf an der Wall Street hatten Konjunkturdaten aufschrecken lassen, so das Verbrauchervertrauen, das deutlich zurückgegangen war, was die Stimmung auch in Asien verdirbt. Hinzu kamen enttäuschende Zahlen von einigen US-Unternehmen.

Der japanische Markt kann sich der schlechten Stimmung aber entziehen, der Nikkei-225 legt 0,1 Prozent zu auf 17.380 Punkte - und dies obwohl der Yen seit dem japanischen Börsenschluss am Dienstag gegen den Dollar zugelegt hat. Allerdings gibt er am Berichtstag einen Teil der Gewinne wieder ab. Aktuell kostet ein Dollar 104,32 Yen. Dagegen geht es an den chinesischen Börsen abwärts. Weder ein leicht gestiegenes Verbrauchervertrauen in China noch der etwas höher gefixte Yuan kommen gegen die Belastungsfaktoren an.

In Korea, wo der Kospi um 1,7 Prozent nachgibt, geht es mit den Aktien von Kosmetikproduzenten und Hotelbetreibern steil abwärts. In Medien wurde berichtet, dass die chinesische Regierung die Reisen in das Land massiv begrenzen will. Analysten sehen darin eine Revanche für die im Juli beschlossene Stationierung eines Raketenabwehrsystems der USA in Südkorea. Der Kurs des schwer gewichteteten Apple-Konkurrenten Samsung verliert 1,9 rozent.

=== 
Index (Börse)                   zuletzt   +/- %    % YTD   Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)           5.363,90  -1,45%   +1,28%  07:00 
Nikkei-225 (Tokio)            17.378,31  +0,08%   -8,70%  08:00 
Kospi (Seoul)                  2.003,51  -1,65%   +2,15%  08:00 
Schanghai-Comp. (Schanghai)    3.120,93  -0,35%  -11,82%  09:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)    23.402,69  -0,69%   +6,79%  10:00 
Straits-Times (Singapur)       2.832,16  -0,77%   -1,75%  11:00 
KLCI (Malaysia)                1.674,27  -0,19%   -1,08%  11:00 
BSE (Mumbai)                       0,00      0%   +7,58%  12:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Di, 10:46   % YTD 
EUR/USD   1,0888  -0,0%   1,0889     1,0888   +0,3% 
EUR/JPY   113,61  +0,1%   113,48     113,74  -10,9% 
EUR/GBP   0,8951  +0,2%   0,8937     0,8903  +21,5% 
GBP/USD   1,2165  -0,2%   1,2185     1,2231  -17,5% 
USD/JPY   104,33  +0,1%   104,22     104,46  -11,1% 
USD/KRW  1134,45  +0,4%  1130,14    1134,20   -3,5% 
USD/CNY   6,7701  -0,2%   6,7812     6,7767   +4,3% 
USD/CNH   6,7811  +0,1%   6,7768     6,7828   +3,2% 
USD/HKD   7,7559  -0,0%   7,7566     7,7567   +0,1% 
AUD/USD   0,7683  +0,5%   0,7645     0,7640   +5,5% 
 
ROHOEL          zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         49,29      49,96  -1,3%    -0,67  +12,5% 
Brent/ICE         50,20      50,79  -1,2%    -0,59  +12,4% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.275,20   1.276,70  -0,1%    -1,50  +20,2% 
Silber (Spot)     17,83      17,82  +0,1%    +0,01  +29,0% 
Platin (Spot)    966,00     964,15  +0,2%    +1,85   +8,4% 
Kupfer-Future      2,13       2,14  -0,4%    -0,01   -1,2% 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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October 26, 2016 01:06 ET (05:06 GMT)

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