Die drittgrößte Riesenstadt mit einer Einwohnerzahl von über 3 Millionen entsteht in Korea, einem Land mit insgesamt 50 Millionen Einwohnern. Mit dem Überschreiten der Einwohnerzahl von 3 Millionen am 19. Oktober 2016 hat sich Incheon City, neben Seoul und Busan, innerhalb von 36 Jahren Bestehen zu einer Stadt mit 3 Millionen Einwohnern entwickelt.
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Scene of Songdo Central Park, a part of Incheon Free Economic Zone. Songdo Central Park is the first park in Korea with man-made waterways created using seawater. It boasts water taxis and various walking trails. The tallest building in the middle is NEATT (North East Asia Trade Tower) which is a skyscraper in Songdo International City, the world's most expensive private real estate project in the Incheon Free Economic Zone, Korea. (Graphic: Business Wire)
Die Einwohnerzahl einer Stadt ist einer der wichtigsten Indikatoren für ihre wirtschaftliche Stärke. In der heutigen Zeit, wo die Wettbewerbsfähigkeit von Staaten und Städten aufgrund der demographischen Klippe eher sinkt, lässt die Zunahme der Einwohnerzahl auf über 3 Millionen darauf schließen, dass die Stadt über Wachstumstreiber verfügt und dem Vergleich mit den bedeutendsten Städten der Welt standhalten wird.
In den Vereinigten Staaten mit einer Bevölkerung von 300 Millionen Menschen gibt es nur zwei Städte mit jeweils mehr als 3 Millionen Einwohnern, New York und Los Angeles. In Hinblick auf die Einwohnerzahl sind Berlin (3,5 Millionen) und Madrid (3,2 Millionen) mit Incheon vergleichbar.
Angesichts der gegenwärtigen Entwicklung in Korea, wo die Gesellschaft in kurzer Zeit rapide altert, ist es ungewöhnlich, dass Incheon sich zu einer solch einwohnerreichen Stadt entwickelt. Prognosen einiger Experten zufolge wird keine andere Stadt in Zukunft eine ähnliche Entwicklung vollziehen.
Einer der Haupteinflussfaktoren für die steigende Einwohnerzahl von Incheon ist unter anderem der Zustrom aus anderen Landesteilen. Seoul und Busan verzeichnen rückläufige Einwohnerzahlen, wohingegen in Incheon dieser Trend stetig steigt. Grund hierfür sind ein verglichen mit Seoul wettbewerbsfähiges Wohnumfeld, eine höhere Zahl neuer Arbeitsplätze und die gute Verkehrsinfrastruktur und -anbindung.
Incheon hat sich zu einer der bedeutendsten Städte in Nordostasien entwickelt. Die Stadt profitierte enorm vom 2001 eröffneten internationalen Flughafen und der Errichtung der ersten freien Wirtschaftszone in Korea. Im Radius von 1000 Kilometern um Incheon liegen 84 Städte mit einer Einwohnerzahl von über einer Million. Diese sind innerhalb von zwei Flugstunden erreichbar. Damit bietet Incheon als Tourismus- und Geschäftszentrum optimale Bedingungen mit einem internationalen Flughafen, Häfen, 168 Inseln, seiner Lage am Meer und der besten freien Wirtschaftszone, zu der die Distrikte Songdo, Cheongra und Yeongjong gehören.
Historisch gesehen ist Incheon als erster Hafen für den Auslandshandel der erste Zugang zu Korea. Alles begann mit Baseball- und Fußballspielen, während die erste Eisenbahn und das erste Hotel in westlichem Stil erbaut wurden. Im Ausland ist Incheon als der historische Ort bekannt, an dem das Landungsunternehmen der alliierten Truppen während des Korea-Krieges stattfand, das unter dem Namen Operation Chromite bekannt ist und vor kurzem in einem gleichnamigen Film nachgezeichnet wurde. Auch wurde das Image der Stadt als Gastgeber der Asienspiele 2014 und Ausrichter des Presidents's Cup 2015 erfolgreich gefördert.
Mit Beginn der Ära von 3 Millionen Einwohnern bewegt sich Incheon schnell auf ihr Ziel zu. Die Stadt strebt danach, bis 2050 in die Top-10-Städte der Welt aufzusteigen. 2012 lag sie auf dem 56. Platz. Erreicht werden soll dies, indem die geographischen Gegebenheiten und historische Funktion der Stadt bestmöglich für ein proaktives Engagement zur Entwicklung Koreas genutzt werden.
"Incheon ist die Wiege der neueren Geschichte Koreas, Ausgangspunkt des künftigen Wachstums des Landes und die Stadt, wo Besucher von außerhalb zuerst landen", sagte Bürgermeister Yoo Jeong-bok, Incheon Metropolitan City. "Wir werden das neue Zeitalter der Eigenständigkeit Incheons einläuten, um unsere Bedeutung als globale Stadt weiterhin zu vergrößern."
Incheon wurde von der EIU* als die Stadt mit dem weltweit zweitgrößten Wachstumspotenzial bezeichnet und wurde 2016 in einer von Numbeo durchgeführten Studie zu Kriminalität und Sicherheit als sicherste Stadt gewählt, und verwies dabei Tokio und Seoul auf den zweiten und dritten Rang. Betrachtet man auf den geopolitischen Status der Stadt unter den Anrainern des Gelben Meeres ist davon auszugehen, dass Incheon als internationale Schlüsselstadt eine bedeutendere Rolle zukommen wird.
*EIU: Economist Intelligence Unit, Rechercheabteilung der The Economist Group, einem wöchentlich in Großbritannien aufgelegtem Magazin.
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