Ryanair fliegt künftig von Lufthansas Heimatflughafen Frankfurt. Holt die Lufthansa nun ihre Billig-Konkurrenz Eurowings auch an den Main? Und wie schlägt sich die Aktie, deren Platz im DAX wackelig ist, Vivien Sparenberg von Vontobel? Trotz zurückgenommener Gewinnwarnung vom Sommer und abgewendeter Streiks bewege sich die Lufthansa in schwierigem Terrain, sagt Vivien Sparenberg von Vontobel im Gespräch mit Antje Erhard. Die Konkurrenz aus Asien (Personalkosten) und den Golfstaaten (Kerosinpreise) sei stark. Vom Deal von Ryanair mit Fraport könne die Airline allerdings profitieren und den eigenen Billigflieger Eurowings auch von Frankfurt aus starten lassen. Und dann klappt's wohl auch für die Aktie mit dem DAX weiterhin -die nächste Indexüberprüfung ist am 5. Dezember.
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.
Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.
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