Potsdam (ots) - Mit moderner Computertechnologie werden heutzutage innerhalb von Sekunden riesige Datenmengen analysiert. Insbesondere die Medizin profitiert von dieser Entwicklung - denn mit den schlauen Algorithmen lassen sich genetische Auffälligkeiten oder Krankheitsmuster und -wahrscheinlichkeiten frühzeitig erkennen. In einem zweiten Schritt können sie Zusammenhänge zu komplexen Krankheitsbildern wie beispielsweise Krebserkrankungen nachweisen. Der englischsprachige Online-Kurs zum Thema: "Code of Life - When Computer Science Meets Genetics" startet am 14. November auf openHPI, der Online-Bildungsplattform des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Die Anmeldung zum Kurs ist kostenfrei online möglich: https://open.hpi.de/courses/ehealth2016
Der Kurs ist als Einführung für ein breites Publikum in das Thema gedacht und soll Lust machen, mehr zu erfahren. Er richtet sich u.a. an Studierende verschiedener Fachrichtungen der Naturwissenschaften und Lebenswissenschaften, wie Informatiker, Biologen, Genetiker und Mediziner. Aber auch Forscher und Klinikpersonal sollen einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten der sogenannten Personalisierten Medizin erhalten, die ein Verständnis genetischer Zusammenhänge voraussetzt.
"In der ersten Kurswoche werden wir die Biologiegrundlagen auffrischen: Das Themenspektrum reicht von der Entschlüsselung des menschlichen Genoms über Komponenten von Zellen bis hin zu Ursachen für genetische Veränderungen", erklärt Dr. Matthieu-P. Schapranow. Schapranow ist als Programm-Manager für den Bereich E-Health & Life Sciences am HPI verantwortlich und wird durch den Kurs führen. "Besonders interessant wird es, wenn man die Möglichkeiten beleuchtet, die sich auftun, wenn man die Erbinformation in digitaler Form zur Verfügung hat", so Schapranow. In der zweiten Kurswoche wird es schwerpunktmäßig um die Verarbeitung, die Analyse und Kombination der Daten, sowie die Interpretation von individuellen genetischen Veränderungen gehen. Die Kursteilnehmer werden sich außerdem mithilfe von bereitgestellten Anwendungen selbst in die Forscherrolle begeben und ausgewählte genetische Daten auswerten und ihre Relevanz evaluieren können.
Unterstützt werden die internationalen und interdisziplinären Teilnehmer des Kurses beim gemeinschaftlichen Austausch und beim Lernen durch geeignete Anwendungen. Jederzeit kann über Inhalte, Fragen, sowie neuartige Ideen diskutiert werden. Darüber hinaus steht ein Team ausgewählter Experten in Potsdam zur Verfügung, das alle Teilnehmer bestmöglich unterstützen wird. Nach erfolgreichem Kursabschluss erhalten die Teilnehmer ein Zeugnis.
Hintergrund zu https://open.HPI.de
openHPI bietet seine kostenlosen, für jeden frei zugänglichen Online-Kurse zu Themen der Informationstechnologie seit September 2012 an. Über 300.000 Einschreibungen von gut 130.000 Nutzern aus etwa 180 Ländern sind derzeit auf openHPI registriert. Mehr als 35.000 Zertifikate konnten bereits für erfolgreiche Lernende ausgestellt werden. Sämtliche Onlinekurse, die bislang auf Deutsch, Englisch und Chinesisch auf der Plattform angeboten wurden, sind auch im Archivmodus jetzt noch jederzeit nutzbar, allerdings ohne Prüfung und Zertifikat. Die Internet-Bildungsplattform openHPI ist dadurch weltweit einzigartig, dass sich die Inhalte auf Informationstechnologie und Informatik konzentrieren und die Kurse sowohl in deutscher, englischer und chinesischer Sprache angeboten werden. Im Unterschied zu "traditionellen" Vorlesungsportalen folgen die Kurse bei openhpi.de einem festen sechswöchigen Zeitplan - mit definierten Angebotsimpulsen wie Lehr-Videos, Texte, Selbsttests, regelmäßige Hausaufgaben und Prüfungsaufgaben. Kombiniert sind die Angebote mit einem Forum, in dem sich die Teilnehmer mit den Kursbetreuern und anderen Teilnehmern austauschen, Fragen klären und weiterführende Themen diskutieren können.
Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut
Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (https://hpi.de) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet das HPI den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen elf IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.
OTS: HPI Hasso-Plattner-Institut newsroom: http://www.presseportal.de/nr/22537 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_22537.rss2
Pressekontakt: presse@hpi.de Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de und Felicia Flemming, Tel. 0331 5509-274, felicia.flemming@hpi.de
Der Kurs ist als Einführung für ein breites Publikum in das Thema gedacht und soll Lust machen, mehr zu erfahren. Er richtet sich u.a. an Studierende verschiedener Fachrichtungen der Naturwissenschaften und Lebenswissenschaften, wie Informatiker, Biologen, Genetiker und Mediziner. Aber auch Forscher und Klinikpersonal sollen einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten der sogenannten Personalisierten Medizin erhalten, die ein Verständnis genetischer Zusammenhänge voraussetzt.
"In der ersten Kurswoche werden wir die Biologiegrundlagen auffrischen: Das Themenspektrum reicht von der Entschlüsselung des menschlichen Genoms über Komponenten von Zellen bis hin zu Ursachen für genetische Veränderungen", erklärt Dr. Matthieu-P. Schapranow. Schapranow ist als Programm-Manager für den Bereich E-Health & Life Sciences am HPI verantwortlich und wird durch den Kurs führen. "Besonders interessant wird es, wenn man die Möglichkeiten beleuchtet, die sich auftun, wenn man die Erbinformation in digitaler Form zur Verfügung hat", so Schapranow. In der zweiten Kurswoche wird es schwerpunktmäßig um die Verarbeitung, die Analyse und Kombination der Daten, sowie die Interpretation von individuellen genetischen Veränderungen gehen. Die Kursteilnehmer werden sich außerdem mithilfe von bereitgestellten Anwendungen selbst in die Forscherrolle begeben und ausgewählte genetische Daten auswerten und ihre Relevanz evaluieren können.
Unterstützt werden die internationalen und interdisziplinären Teilnehmer des Kurses beim gemeinschaftlichen Austausch und beim Lernen durch geeignete Anwendungen. Jederzeit kann über Inhalte, Fragen, sowie neuartige Ideen diskutiert werden. Darüber hinaus steht ein Team ausgewählter Experten in Potsdam zur Verfügung, das alle Teilnehmer bestmöglich unterstützen wird. Nach erfolgreichem Kursabschluss erhalten die Teilnehmer ein Zeugnis.
Hintergrund zu https://open.HPI.de
openHPI bietet seine kostenlosen, für jeden frei zugänglichen Online-Kurse zu Themen der Informationstechnologie seit September 2012 an. Über 300.000 Einschreibungen von gut 130.000 Nutzern aus etwa 180 Ländern sind derzeit auf openHPI registriert. Mehr als 35.000 Zertifikate konnten bereits für erfolgreiche Lernende ausgestellt werden. Sämtliche Onlinekurse, die bislang auf Deutsch, Englisch und Chinesisch auf der Plattform angeboten wurden, sind auch im Archivmodus jetzt noch jederzeit nutzbar, allerdings ohne Prüfung und Zertifikat. Die Internet-Bildungsplattform openHPI ist dadurch weltweit einzigartig, dass sich die Inhalte auf Informationstechnologie und Informatik konzentrieren und die Kurse sowohl in deutscher, englischer und chinesischer Sprache angeboten werden. Im Unterschied zu "traditionellen" Vorlesungsportalen folgen die Kurse bei openhpi.de einem festen sechswöchigen Zeitplan - mit definierten Angebotsimpulsen wie Lehr-Videos, Texte, Selbsttests, regelmäßige Hausaufgaben und Prüfungsaufgaben. Kombiniert sind die Angebote mit einem Forum, in dem sich die Teilnehmer mit den Kursbetreuern und anderen Teilnehmern austauschen, Fragen klären und weiterführende Themen diskutieren können.
Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut
Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (https://hpi.de) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet das HPI den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen elf IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.
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