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DAX-Analyse am Morgen: So ließe sich die Pattsituation lösen

Es klappt scheinbar weder mit, noch ohne Unterstützung durch die Wall Street. Der DAX setzte jedenfalls auch gestern (als die US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen blieben) das impulslose Geschäft fort. Die ernüchternde Bilanz: Zwischen dem Tageshoch und -tief lagen gerade einmal 61 Pünktchen, weshalb zum Handelsschluss nur ein marginales Plus von 0,25% zu Buche stand. Immerhin:

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Geht es in diesem Tempo weiter, könnte uns der Nikolaus einen DAX-Stand von 11.000 Zählern in den Stiefel stecken - vorausgesetzt, die Kurse prallen nicht zum gefühlten x-ten Mal an der 10.800er-Marke ab. Doch dazu müsste sich der Leitindex nun auch endlich von der Volumenspitze bei 10.650 Punkten lösen. Keine leichte Aufgabe, zumal man den Eindruck gewinnt, dass der Markt auf diesem Niveau augenblicklich "fair" bewertet zu sein scheint. Jedenfalls ist kaum jemand bereit, einen höheren Preis zu zahlen, während niedrigere Regionen im Gegenzug sofort zum Kauf genutzt werden (siehe unterstützende August-Trendgerade). In der Folge pendeln sich die Kurse in einer engen Range ein.

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© 2016 marktEINBLICKE
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

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