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Venezuela: Wenn selbst die größten Ölvorkommen nicht mehr ausreichen

Venezuela mag ein interessantes Land sein. Für deutsche Touristen ist es jedoch tabu - spätestens seit der offiziellen Reisewarnung durch das Auswärtige Amt. Dennoch lohnt sich ein Blick auf das südamerikanische Land, denn Wirtschaftsinteressierte erleben dort Geschichte wie aus dem Lehrbuch.

Das Land hat in den 15 Jahren Herrschaft von Hugo Chavez die Abkehr von großen Teilen der Welt vollzogen. Die linksgerichtete Regierung konzentrierte sich auf Versorgung der Armen durch die Enteignung ausländischen Besitzes und reicher Venezolaner. Doch auch nach dem Tod von Chavez 2013 hat Venezuela keinen Wandel durchlebt. Ganz im Gegenteil.

Obwohl Venezuela die größten Ölvorkommen der Welt hat, kommt das Land nicht aus der wirtschaftlichen Dauerkrise. Nun hat das lateinamerikanische Wirtschaftsbündnis Mercosur Venezuela auch noch ausgeschlossen. Dem Land wird es damit noch weniger gelingen, aus seinen Rohstoffen Einkommen zu erzielen. Zwar wird der Mindestlohn ständig erhöht, aber das dient nur, um die Inflation auszugleichen - Einkommensverbesserungen gehen damit nicht einher. Das einzige was derzeit blüht ist die Inflation.

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© 2016 marktEINBLICKE
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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