
NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank habe einer Zahlung von 95 Millionen Dollar (91 Mio Euro) zugestimmt, teilte der New Yorker Bundesanwalt Preet Bharara am Mittwoch (Ortszeit) mit. Es ging um Vorwürfe, das Institut habe mit einem Netz von Strohfirmen versucht, Steuern in den USA zu vermeiden.
Erst kurz vor Weihnachten hatten sich der Dax
Für die Deutsche Bank sind die Unsicherheiten über die Kosten für die zahlreichen Rechtsstreitigkeiten einer der größten Belastungsfaktoren. Sie warfen das Geldhaus auf seinem Sanierungskurs immer wieder zurück. Ohne die jüngsten US-Einigungen kosteten Strafen das Institut in den vergangenen Jahren bereits mehr als zwölf Milliarden Euro - etwa wegen der Beteiligung an Zinsmanipulationen (Libor), umstrittenen Hypothekengeschäften und Verstößen gegen Handelssanktionen.
Vorstandschef John Cryan hat die Aufarbeitung der Altlasten ganz oben auf seine Agenda gesetzt. Offen ist nun vor allem noch eine mögliche Strafe wegen des Verdachts auf Sanktionsverstöße und Geldwäsche bei Geschäften in Russland. Der Konzern hatte zuletzt rund 5,9 Milliarden Euro für Rechtsrisiken zurückgelegt./hbr/ben/DP/stb
ISIN DE0008469008 DE0005140008
AXC0052 2017-01-05/09:57