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MÄRKTE ASIEN/Brexit-Angst treibt Anleger in den Yen

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den ostasiatischen Börsen überwiegen zu Wochenbeginn die negativen Vorzeichen. Zurückhaltung vor dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump am Freitag und die Furcht vor einem sogenannten harten Brexit dämpfen die Kauflust der Anleger. Weil die US-Börsen am Montag wegen eines Feiertags geschlossen, dürften auch in Asien die Umsätze dünner als sonst sein, sagen Händler.

Der festere Yen drückt in Tokio die Kurse und lässt den Nikkei-225-Index um 1,0 Prozent auf 19.095 Punkte nachgeben. Vor allem die Aktien exportorientierter Unternehmen werden verkauft, weil ein starker Yen ihre Erträge schmälert.

In Schanghai geht es um 0,6 Prozent nach unten, an der Börse in Hongkong fällt der Hang-Seng-Index um 1 Prozent. Vor allem Finanzwerte stehen dort unter Druck, nachdem China am Wochenende ein langsameres Geldmengenwachstum gemeldet hat.

Gegen den Trend im Plus zeigt sich der australische Aktienmarkt, wo der Handel schon beendet ist. Der S&P/ASX-200 gewann mit eine positiven Impus von Konjunkturseite 0,5 Prozent. Das australische Exportvolumen ist 2015/2016 um 6,7 Prozent gestiegen, wie das Handelsministerium des Landes meldete. Das sei vor allem gestiegenen Gas- und Kohleexporten zu verdanken.

Risikoscheu Anleger flüchten in Yen und Gold 
 

Am Devisenmarkt geht erneut das Gespenst eines harten Brexit um. Das britische Pfund steht stark unter Druck und markiert neue Tiefs zum Dollar, seit der Brexit-Abstimmung im Juni 2016. Für Dienstag ist eine Rede der britischen Premierministerin Theresa May angekündigt, in der sie sich voraussichtlich zu den Bedingungen äußern wird, zu denen Großbritannien den Austritt aus der EU vollziehen will. Britische Zeitungen berichten, May werde in ihrer Rede darauf beharren, dass Großbritannien den gemeinsamen Markt der EU verlassen werde, um die Kontrolle über seine Einwanderungspolitik zurückzuerlangen.

Das Pfund fällt auf 1,2031 Dollar, phasenweise lag es auch schon unte 1,20. Am Freitagmorgen kostete es rund 1,2180 Dollar. Der Euro steigt auf 0,8825 Pfund von 0,8725 am Freitag. Nutznießer der wiedererwachten Risikoaversion der Anleger ist die japanische Landeswährung. Der Yen gilt als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Für einen Dollar werden nur noch etwa 114 Yen gezahlt nach 114,70 Yen zum Ausklang der vergangenen Woche. Der Euro fällt auf gut 121 von fast 122 Yen.

Vom Sicherheitsbedürfnis der Anleger und dem etwas schwächeren Dollar profitiert auch das Gold. Der Preis für eine Feinunze steigt um 0,5 Prozent auf 1.204 Dollar. Die Preise für Öl, das wie Gold in der US-Währung bezahlt wird, legen ebenfalls leicht zu. Das Barrel Brent kostet mit 55,58 Dollar 0,2 Prozent mehr als zum US-Settlement am Freitag.

Unter den Einzelwerten in Tokio fallen Nintendo um 2,5 Prozent. Marktteilnehmer sprechen von Anschlussverkäufen. Die Aktie hatte schon am Freitag deutlich nachgegeben, weil der Verkaufspreis für die neue Spielekonsole des Unternehmens als zu hoch angesehen wurde.

Aktien von Kohlebergbau- und Stahlunternehmen stehen mit höheren Metallpreisen und den chinesischen Bemühungen um Kapazitätsbegrenzungen im Blick. Ein hochrangiger Vertreter der Kohleindustrie in der chinesischen Provinz Shangxi hat angekündigt, die Kapazitäten für Kohle um 20 Millionen Tonnen und die für Stahl um 1,7 Millionen Tonnen zu verringern. An der Börse in Hongkong steigen Yanzhou Coal um 0,5 Prozent. Für den australischen Eisenerzproduzenten Fortescue ging es um 2,9 Prozent nach oben.

In Mumbai verbilligen sich Infosys nach einer Umsatzwarnung um 1,7 Prozent.

=== 
Index (Börse)                     zuletzt   +/- %   % YTD 
S&P/ASX 200 (Sydney)             5.748,40  +0,48%  +0,87% 
Nikkei-225 (Tokio)              19.127,80  -0,83%  +0,07% 
Schanghai-Comp. (Schanghai)      3.093,10  -0,63%  -0,34% 
Hang-Seng-Index (Hongkong)      22.713,37  -0,98%  +4,21% 
Straits-Times (Singapur)         3.006,68  -0,61%  +4,37% 
KLCI (Malaysia)                  1.666,78  -0,34%  +1,53% 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Fr, 9:43  % YTD 
EUR/USD   1,0625  +0,0%   1,0622    1,0631  +1,0% 
EUR/JPY   121,14  -0,3%   121,54    121,97  -1,5% 
EUR/GBP   0,8829  +0,1%   0,8818    0,8725  +3,6% 
GBP/USD   1,2034  -0,1%   1,2045    1,2183  -2,5% 
USD/JPY   114,03  -0,3%   114,42    114,72  -2,5% 
USD/KRW  1175,26  -0,1%  1175,26   1173,84  -2,7% 
USD/CNY   6,9005  +0,1%   6,9005    6,9007  -0,6% 
USD/CNH   6,8542  +0,1%   6,8467    6,8520  -1,7% 
USD/HKD   7,7551  +0,0%   7,7549    7,7546  +0,0% 
AUD/USD   0,7478  -0,1%   0,7486    0,7492  +3,6% 
 
ROHOEL               zuletzt      VT-Settl.  +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex              52,49          52,37  +0,2%     0,12  -2,3% 
Brent/ICE              55,58          55,45  +0,2%     0,13  -2,1% 
 
METALLE              zuletzt         Vortag  +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)         1.204,38       1.197,49  +0,6%    +6,88  +4,6% 
Silber (Spot)          16,88          16,81  +0,4%    +0,07  +6,0% 
Platin (Spot)         983,65         983,90  -0,0%    -0,25  +8,9% 
Kupfer-Future           2,68           2,69  -0,3%    -0,01  +7,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

January 16, 2017 01:18 ET (06:18 GMT)

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© 2017 Dow Jones News
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