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XETRA-SCHLUSS/US-Daten und Draghi stützen DAX nur kurz

Von Manuel Priego Thimmel

FRANKFURT (Dow Jones)--Ein deutlich besser als erwartet ausgefallener Philadelphia-Fed-Index und ein "taubenhafter" Auftritt von EZB-Präsident Mario Draghi haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag nur vorübergehend gestützt. Der DAX schloss mit leichten Abgaben von 3 Punkten auf 11.597 Zähler. Im Tageshoch hatte der Index bei 11.645 Punkten gestanden. Im Handel war von Zurückhaltung vor dem Amtsantritt von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten am Freitag die Rede.

Der Philly-Fed-Index ist im Januar auf 23,6 gestiegen und damit deutlich stärker als die erwarteten 15,8. Das Wachstumsszenario sei intakt und die Daten stünden einer graduellen Straffung der US-Geldpolitik nicht entgegen, kommentierte die Helaba. Ganz anders die Situation in der Eurozone: Draghi unterstrich, dass es bislang keine überzeugenden Hinweise auf einen selbsttragenden Inflationsanstieg in der Eurozone gebe. Die anziehende Inflationsrate sei vor allem auf Basiseffekte zurückzuführen.

Zeit für Tapering noch nicht gekommen 
 

"Präsident Draghi hat erneut deutlich gemacht, dass über ein Tapering derzeit nicht gesprochen werde", so die Helaba. Zwar habe er sich weitgehend zufrieden mit der Inflations- und Wachstumsentwicklung gezeigt, habe aber gleichzeitig die Abwärtsrisiken für das Basisszenario der EZB betont. Diese Risiken seien auf globale Faktoren zurückzuführen. "Insofern ist davon auszugehen, dass am monetären Stimulus unverändert festgehalten wird. Die EZB verfolgt derzeit eine Politik der ruhigen Hand", hieß es weiter.

Tagesgewinner im DAX waren Commerzbank mit einem Plus von 4,3 Prozent. Fundamentale Treiber für die Aktie waren im Handel nicht bekannt. Das Umfeld steigender Renditen sei positiv, hieß es, letztlich treffe dies aber auf den gesamten Bankensektor zu, für den es europaweit lediglich 0,7 Prozent nach oben ging. Fed-Präsidentin Janet Yellen hatte am Vortag erklärt, dass höhere US-Zinsen angezeigt seien. Das trieb die Renditen an den Anleihemärkten nach oben.

Steigende Renditen bekommen Immowerten nicht gut 
 

Immobilienwerte gaben im Zuge anziehender Marktzinsen nach. Zwar gibt es mehr und mehr Stimmen, die angesichts der deutlichen Kursabschläge der vergangenen Monate zum Einstieg raten, "andererseits haben die Kurse in den vergangenen Jahren extrem von den fallenden Zinsen profitiert", sagte ein Händler. Sollte die Zinswende nun da sein, gebe es keinen Grund für ein schnelles Ende des Baisse-Schubs, meinte er. Der deutsche Immobilienindex RX Real Estate büßte 1 Prozent ein.

Für weitere Einzelbewegungen sorgten Analystenstimmen. Morgan Stanley hatte Thyssenkrupp auf "Equalweight" abgestuft, die Aktie schloss 1,6 Prozent leichter. Zu den Gewinnern im DAX gehörten BASF (plus 0,5 Prozent), nachdem JP Morgan das Papier um zwei Stufen auf "Overweight" hochgestuft hatte. Aurubis reagierten mit einem Minus von 3,7 Prozent auf eine Verkaufsempfehlung durch Goldman Sachs. Zugleich empfahlen die Analysten SAP zum Kauf - die Aktie gewann 0,5 Prozent.

Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 91,7 (Vortag: 82,1) Millionen Aktien im Wert von rund 3,04 (Vortag: 2,72) Milliarden Euro. Es gab 13 Kursgewinner und 17 -verlierer.

=== 
INDEX          zuletzt   +/- %  +/- % YTD 
DAX          11.596,89  -0,02%     +1,01% 
DAX-Future   11.594,00  +0,01%     +1,30% 
XDAX         11.595,01  -0,26%     +1,29% 
MDAX         22.634,84  +0,02%     +2,01% 
TecDAX        1.836,48  -0,11%     +1,37% 
SDAX          9.705,51  -0,05%     +1,95% 
zuletzt      +/- Ticks 
Bund-Future   163,02%    -2 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 19, 2017 11:52 ET (16:52 GMT)

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© 2017 Dow Jones News
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