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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Freundlich - S&P-500 und Nasdaq-Composite auf Allzeithoch

NEW YORK (Dow Jones)--An den US-Börsen ist am Mittwoch wieder Schwung eingekehrt, nachdem es an den Vortagen im Schrittchentempo mal nach oben, mal nach unten gegangen war. Nach einem verhaltenen Start legten die Indizes kontinuierlich zu und der S&P-500 und der Nasdaq-Composite markierten im Verlauf Rekordhochs, ersterer aber nur knapp. Unterstützung kam von insgesamt erfreulichen Quartalszahlen aber auch von Konjunkturseite. Die US-Industrie ist im Januar stärker in Schwung gekommen als gedacht. Darauf deutete zumindest der viel beachtete Einkaufsmanagerindex des IHS Markit Institut hin.

Der Dow-Jones-Index legte um 0,6 Prozent zu auf 19.912 Punkte. Der S&P-500 kletterte um 0,7 Prozent auf 2.280 Punkte und schloss gut 4 Punkte unter dem neuen Rekordhoch. Der Nasdaq-Composite stieg um 0,9 Prozent auf 5.601 Zähler. Umgesetzt wurden an der NYSE 865 (Montag: 754) Millionen Aktien. Auf 2.234 (1.627) Kursgewinner kamen dabei 793 (1.358) -verlierer, unverändert schlossen 87 (123) Titel.

"Die Quartalszahlen fallen überwiegend besser als erwartet aus und die neuen Wirtschaftsdaten sind auch gut. Wir glauben, dass es mittelfristig eher nach oben geht am Aktienmarkt", sagte Karyn Cavanaugh, Marktstrategin bei Voya Financial. Gleichzeitig warnte sie aber auch, dass es viel Unsicherheit gebe, was den Kurs der Regierung unter Donald Trump angehe.

Die am Vortag noch etwas belastenden protektionistischen Äußerungen und Maßnahmen des neuen US-Präsidenten traten etwas in den Hintergrund. Trump hatte als eine seiner ersten Amtshandlungen den Ausstieg der USA aus dem pazifischen Freihandelsabkommen TPP besiegelt und will das Freihandelsabkommen Nafta mit den Nachbarstaaten Mexiko und Kanada neu verhandeln. Die Vorteile der wirtschaftsfreundlichen Politik des neuen Präsidenten könnten konterkariert werden von dessen Abschottungspolitik, so die Sorge am Markt. Das hatte die Anleger verstärkt in sichere Häfen wie Anleihen und Gold getrieben.

Bilanzsaison bringt Schwung in die Kurse 
 

"Der Markt hat nicht allzu positiv auf (gute Ergebnisse) reagiert. Wir glauben, dass das einer ganz normalen abwartenden Haltung beim Antritt einer neuen Regierung geschuldet ist", sagte Peter Cardillo, Chefökonom bei First Standard Financial. Auch er rechnet damit, dass die Kurse auf mittlere nach oben laufen und die alten Hochs um 3 bis 5 Prozent übertroffen werden. Zumindest am Dienstag sorgte die US-Blanzsaison dann aber doch für Ablenkung von der Trumpschen Politik.

Zu verarbeiten gab es unter anderem Quartalsausweise von Alibaba, Johnson & Johnson, Dupont, Verizon und 3M. Besonders gut kamen die Zahlen von Alibaba an. Der Internetkonzern steigerte den Umsatz um über 50 Prozent und den Gewinn um 38 Prozent. Die Aktie stieg um 3,1 Prozent.

Klarer Gewinner im Dow-Jones-Index waren Dupont. Der Chemiekonzern kehrte im vierten Quartal in die Gewinnzone zurück und schnitt dabei besser ab als erwartet. Zudem kündigte Dupont an, dass sich der Zusammenschluss mit Dow Chemical nach hinten verschieben wird. Dass das Unternehmen wegen der laufenden Fusion eine Sonderbelastung verbuchen muss, störte die Anleger nicht. Das Papier schloss 4,5 Prozent höher, Dow Chemical gewannen 4,4 Prozent.

Nicht gut kamen die Zahlen von Johnson & Johnson an, die Aktie gab um 1,9 Prozent nach. Der Pharmahersteller steigerte zwar Umsatz und Gewinn, doch enttäuschte der Ausblick auf das laufende Jahr. Überhaupt wurden Pharma- und Biotechnologieaktien eher vernachlässigt, nachdem Donald Trump jüngst Kritik an zu hohen Arzneimittelpreisen geäußert hatte.

Verizon für verfehlte Erwartung hart abgestraft 
 

Der Telekomkonzern Verizon setzte im vierten Quartal deutlich weniger um und verdiente auch weniger, als Analysten erwartet hatten. Die Aktie verlor 4,4 Prozent. Dagegen stiegen Yahoo nach bereits am Vorabend gemeldeten und besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen um 3,5 Prozent. Yahoo befindet sich derzeit im Verkaufsprozess seines Kerngeschäfts an Verizon.

Mit einem Minus von 1,4 Prozent zeigte sich die Aktie von 3M. Die Zahlen des Mischkonzerns lagen ungefähr im Rahmen der Erwartungen. Lockheed Martin verloren 1,8 Prozent. Händler machten dafür den Ausblick des Rüstungskonzerns verantwortlich. Dieser sei im Januar zwar immer konservativ, habe gleichwohl aber enttäuscht.

Qualcomm erholten sich nur ganz leicht von den schweren Verlusten der Vortage in Reaktion auf eine 1 Milliarden Dollar schwere Klage von Apple. Die Aktie verteuerte sich um 0,2 Prozent. Gopro profitierten von einem Bericht über ein besser als erwartet gelaufenes Weihnachtsgeschäft und verbesserten sich um fast 8 Prozent.

Klar auf der Gewinnerseite standen die Autowerte, General Motors, Ford und Fiat Chrysler mit Aufschlägen zwischen 1,0 und 5,8 Prozent, nachdem sich deren Chefs mit Donald Trump getroffen hatten um über ihre Ansiedlungspläne zu sprechen. Trump hatte zuletzt Autobauern mit Zöllen gedroht, sollten sie in Mexiko produzierte Fahrzeuge in die USA importieren wollen.

Gewinnmitnahmen am Anleihemarkt 
 

Am US-Anleihemarkt nahmen die Anleger im Zuge der wieder etwas optimistischeren Gesamtstimmung nach dem kräftigen Kursanstieg vom Montag Gewinne mit. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen stieg im Gegenzug um 6 Basispunkte auf 2,46 Prozent. Auch beim Gold wurden Gewinne eingestrichen. Der Preis der Feinunze gab um 0,7 Prozent nach auf 1.209 Dollar.

Wenig Bewegung gab es am Devisenmarkt. Tendenziell legte der Dollar auf breiter Front leicht zu, etwas gestützt von den guten Konjunkturdaten des Tages. Der Euro kostete zuletzt 1,0730 nach 1,0760 am Vortag.

Die Ölpreise machten nach dem Rücksetzer vom Montag wieder Boden gut. Das Barrel der US-Sorte WTI verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 53,10 Dollar. Die Rohstoffanalysten der Commerzbank warnten unterdessen, dass die protektionistischen Bestrebungen Donald Trumps dazu führen könnten, dass in den USA wieder mehr Öl gefördert wird, wodurch es wieder zu einem Überangebot kommen könnte. Damit würden die Bemühungen der Opec um eine Förderbegrenzung konterkariert.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

January 24, 2017 16:15 ET (21:15 GMT)

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