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MARKT USA/Wall Street dürfte vor Yellen-Aussagen Pause einlegen

Von Barbara Kollmeyer

NEW YORK (Dow Jones)--Nach einem dreitägigen Höhenflug mit täglichen Rekordhochs scheint die Wall Street am Dienstag eine Pause einzulegen. Der Aktienterminmarkt deutet auf eine weitgehend unveränderte Handelseröffnung hin. Allerdings ist nach Auffassung von Händlern das letzte Wort über die Tagestendenz noch nicht gesprochen. Denn im frühen Handel wird US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen vor dem Bankenausschuss des US-Senats Rede und Antwort stehen. Im Vorfeld dieser Befragung sei es wenig verwunderlich, dass sich Anleger nicht sonderlich exponierten, heißt es im Handel. Die entscheidende Frage für die Marktteilnehmer bestehe darin, ob bzw. inwieweit sich die kurzfristige Geldpolitik der Federal Reserve wegen der Politik von US-Präsident Donald Trump geändert habe, heißt es weiter.

Sollte sie eine Zinserhöhung im März andeuten, dürfte der Rentenmarkt unter Druck geraten, warnen Analysten. Marktanalyst Jim McDonald von Northern Trust sieht jedoch auch den Aktienmarkt bei einer schneller als erwartet verlaufenden Zinserhöhungspolitik nicht ungeschoren davonkommen. Er betrachtet einen schnelleren Zinserhöhungszyklus als eines der größten Marktrisiken der Wall Street im laufenden Jahr. Mit einer echten Überraschung bei der Yellen-Befragung rechnet er gleichwohl nicht. "Wir befürchten, sie wird standhaft bei der Zinsfrage und auch beim Konjunkturausblick bleiben. Dies könnte der Trump-Rally etwas den Wind aus den Segeln nehmen und kurzfristig zu einem Rücksetzer führen", ergänzt Marktanalyst Peter Cardillo von First Standard Financial. Der Zinsterminmarkt preist die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinserhöhung im März mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 13,3 Prozent ein.

Inflation zieht spürbar an 
 

Die Erzeugerpreise in den USA sind im Januar kräftig gestiegen - und dies absolut wie auch in der Kernrate stärker als erwartet. Überhaupt scheint das Thema Inflation global betrachtet wieder an Fahrt zu gewinnen. In China sind die Verbraucherpreise im Januar so stark gestiegen wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Auch in Großbritannien legten die Preise so deutlich wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren zu.

Am Rentenmarkt scheinen Anleger tendenziell eher auf baldige Zinserhöhungen zu bauen, denn die Notierungen sinken weiter. Parallel steigt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um einen Basispunkt auf 2,44 Prozent. Der Dollar kommt etwas zurück, bewegt sich aber letztlich kaum. Auch am Devisenmarkt dürfte erst mit den Yellen-Ausführungen Bewegung aufkommen. Der Euro steigt auf 1,0615 US-Dollar nach Wechselkursen knapp unter 1,06 Dollar am Vorabend. Insgesamt zeigen sich Marktbeobachter überrascht, dass weder am Renten- noch am Devisenmarkt eine erkennbare Marktreaktion auf die steigende US-Inflation zu beobachten ist. "Der Druck auf die Fed wächst", so eine Stimme aus dem Handel.

Nach hohen Verbraucherpreisen gerät das Pfund unter Druck. Anleger preisten Zinserhöhungsfantasien in Großbritannien aus, weil die Notenbank angesichts der Geldentwertung und der daher sinkenden Konsumlaune wohl nicht an Zinserhöhungen denke, heißt es im Devisenhandel. Der Goldpreis steigt um 0,6 Prozent auf 1.232 US-Dollar, nachdem der Preis der Feinunze am Vortag gehörig unter Druck geraten war.

Auch die Ölpreise erholen sich nach den Vortagesabgaben. US-Leichtöl der Sorte WTI erholt sich je Fass um 0,7 Prozent auf 53,28 Dollar. Die global gehandelte Rohölsorte Brent verteuert sich in ähnlicher Größenordnung. Hatte die strikte Umsetzung der Opec-Fördersenkungen am Vortag noch wenig Beachtung gefunden, wird der Umstand am Dienstag als Erklärung für die sich erholenden Erdölpreise herangezogen.

GM mit Opel-Schlagzeilen gesucht 
 

In der Automobilbranche könnte eine Großfusion anstehen: Der französische Autokonzern Peugeot hat Interesse an einer Übernahme von Opel. Eine Peugeot-Sprecherin bestätigte, den Kauf des defizitären Europageschäfts von General Motors (GM) zu prüfen. An der Börse wird der potenzielle Deal bereits beklatscht: Das Papier von General Motors legt im vorbörslichen US-Handel um 4,2 Prozent zu. T-Mobile US zeigen sich zunächst ebenfalls sehr fest, drehen dann aber 0,4 Prozent ins Minus. "Zahlen und Ausblick treffen die hochgesteckten Erwartungen", sagte ein Händler unmittelbar nach dem Geschäftsausweis. GigPeak schnellen um knapp 13 Prozent empor. Der Kommunikations- und Videochip-Anbieter wird von Integrated Device Technology geschluckt. Die Titel der Käuferin ziehen um 3,4 Prozent an.

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DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mo, 18.50 Uhr 
EUR/USD   1,0615  +0,2%    1,0597         1,0604 
EUR/JPY   120,38  -0,1%    120,55         120,59 
EUR/CHF   1,0660  +0,0%    1,0659         1,0663 
GBP/EUR   1,1744  -0,0%    1,1822         1,1794 
USD/JPY   113,38  -0,3%    113,75         113,72 
GBP/USD   1,2466  -0,5%    1,2527         1,2506 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mgo

(END) Dow Jones Newswires

February 14, 2017 09:01 ET (14:01 GMT)

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© 2017 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

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