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Um 10: DAX nimmt wieder Fahrt auf - Schwacher Euro leistet Schützenhilfe

Gestern, als der Deutsche Aktienindex die Schützenhilfe eines schwächeren Euro für die Fortsetzung des dynamischen Handelsstarts gebraucht hätte, blieb sie ihm verwehrt. Heute nun bekommt er sie mit einem Fall des Euro unter die Marke von 1,06 US-Dollar. Das sorgt für ein paar weitere Kursgewinne an der Frankfurter Börse. Allerdings heißt es generell erst einmal abwarten, wie die Wall Street in die Woche startet, die gestern noch wegen eines Feiertages geschlossen war.

Die Aufmerksamkeit der Anleger gilt nun auch immer stärker den Umfragen zu den französischen Präsidentschaftswahlen. Hier dürfte sich eine direkte Korrelation aufbauen. Steigende Zustimmungswerte Le Pens könnten zu einem weiter fallenden Euro führen. Der DAX würde am stärksten davon profitieren. Schließlich sind im Index vor allem Unternehmen enthalten, die stark vom Export abhängig sind. Die 12.000-Punkte-Marke ist damit noch nicht vom Tisch. Mit einer festen Wall Street könnte der Markt die Rally im Tagesverlauf fortsetzen, die er gestern eingeleitet hat.

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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