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Volkswagen: Aufräumarbeiten dauern an

Nach dem Ausverkauf im Zuge des Abgasskandals setzte gegen Ende vergangenen Jahres eine stürmische Erholung der Volkswagen-Vorzugsaktie (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) ein. Dabei hat der DAX-Titel den bedeutenden Widerstand bei 128 Euro aus dem Weg geräumt und gleichzeitig eine Dreiecksformation, die sich seit Herbst 2015 herausgebildet hatte, nach oben verlassen.

Nach dem Bruch des Jahreshochs bei 140 Euro ging es in der Spitze bis auf gut 156 Euro nach oben. Begleitet wurde der Kursanstieg von positiven Nachrichten. Der Autokonzern hat in den USA eine Einigung mit den Behörden erzielt: Gegen die Zahlung von 4,3 Mrd. Euro werden strafrechtliche Ermittlungen beigelegt. Zudem meldete Volkswagen überraschend gute Absatzzahlen. Allerdings ist die Aufarbeitung des Dieselskandals noch lange nicht vorbei. Analysten gehen davon aus, dass die bisherigen Rückstellungen von 18,2 Mrd. Euro nicht ausreichen werden. Zudem hat der frühere Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch mehrere Aufsichtsräte schwer belastet. Sie sollen früher von den Manipulationen gewusst haben als bisher bekannt.

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2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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