Anzeige
Mehr »
Montag, 18.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Während viele nur über AI sprechen, baut dieses Unternehmen bereits die Infrastruktur dafür
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
dpa-AFX
110 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Börse Frankfurt-News: Erste Gewinnmitnahmen in US-Titeln (ETFs)

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - 21. Februar 2017. Indexfonds mit europäischen Aktien sind weiter stark gefragt, während bei Tracker mit US-Werten nach dem dortigen Höhenflug schon manche Kasse machen.

Die Stimmung an den Märkten bleibt gut, immer höhere Kurse lassen Anleger zu Aktien-ETFs greifen. Frank Mohr von der Commerzbank spricht von einem eindeutigen "Risk-on"-Modus. "Bei Aktien-ETFs sehen wir einen klaren Käuferüberhang."

Nach einer Seitwärtsbewegung in der Vorwoche ging es zum Wochenstart wieder nach oben am deutschen Aktienmarkt - obwohl der Rückenwind aus den USA fehlte, denn dort blieb die Börse am Montag geschlossen. Am Dienstagmittag liegt der DAX bei 11.884 Punkten, nach einem Plus von 0,6 Prozent auf 11.827,62 Punkte zu Wochenbeginn. Die Umsätze sind weiter hoch. Mohr meldet 42.000 Trades für die Vorwoche. "Und in dieser Woche geht es so weiter."

Beliebte Aktien-ETFs

Auf den Einkaufslisten bei der Commerzbank stehen vor allem Trackers der Indizes Euro Stoxx 50, MSCI EMU und anderer Schwellenländer. "Lediglich an DAX-ETFs ist das Interesse verhalten, da hielten sich Zu- und Abflüsse nahezu die Waage."

Auch Oliver Kilian von der Unicredit meldet "relativ starke Käufe" in Aktien-ETFs - vor allem europäischen. Zugegriffen werde etwa bei Anteilen am iShares DAX (WKN 593393) und am iShares MSCI Europe (WKN A0MZWQ). Abgegeben werden Kilian zufolge Euro Stoxx Short-ETFs.

Darüber hinaus werden in den in der Vorwoche noch so beliebten US-Aktien (WKN ETF012, A1CYW7) offenbar auch Gewinne mitgenommen: Laut Unicredit verabschiedeten sich Anleger etwa von S&P 500- und S&P Midcap 400-Trackern. Der Dow Jones erklimmt weiter immer neue Höhen: Zuletzt schloss der Index bei 20.670 Punkten, vor der Wahl von Trump stand er noch bei 17.930 Zählern. Mehr Aktivität stellt Kilian zudem ETFs mit asiatischen Aktien fest. Da würden aber beide Seiten gespielt.

Dag Rodewald von der UBS sieht unterdessen Abflüsse aus Aktien-ETFs wie dem UBS MSCI World (WKN A0NCFR) und dem UBS Euro Stoxx 50 (WKN 794357). "Gerade was MSCI World-ETFs angeht, scheinen sich Anleger derzeit von marktbreiten Produkten zu trennen und auf Faktor-ETFs zu setzen."

Banken wieder im Fokus

Im Handel mit Branchen-ETFs dominieren, wie so oft, Bankenwerte. Die Unicredit hat hohen Zuspruch für den iShares Banks (WKN 628930) beobachtet. Auch Mohr meldet einen Käuferüberhang bei Banken-ETFs - wenn auch nur einen leichten. Auf der Umsatzliste der Börse Frankfurt für die vergangenen fünf Handelstage finden sich Banken-ETFs wie der iShares Banks, der Source Euro Stoxx Optimised Banks (WKN A1JFG7) und der iShares Stoxx Europe 600 Banks (WKN A0F5UJ) weit oben. Der iShares Banks hat zuletzt etwas nachgegeben, kommt seit dem vergangenen Sommer aber immer noch auf ein Plus von 42 Prozent.

In Immobilien-ETFs gab es bei der Commerzbank vor allem Zuflüsse. "Die Commerzbank hat eine Kaufempfehlung für die europäische Immobilienbranche herausgegeben, das hat sich auch in unseren Zahlen niedergeschlagen", erläutert Mohr. Abgesehen davon interessierten sich Anleger für Grundstoff-ETFs, während Energie-Indexfonds abgestoßen würden.

Bei der Unicredit trennen sich Anleger von europäischen Öl- und Gas-ETFs wie dem Lyxor Stoxx Europe 600 Oil & Gas (WKN LYX0A9) sowie Versicherungs-ETFs wie dem iShares Stoxx Europe 600 Insurance (WKN A0H08K). Zugegriffen wird hingegen in Aktien-ETFs, die den US-Gesundheitssektor abbilden.

Kurzläufer gefragt

Am Anleihebereich überwogen laut Unicredit Positionierungen in kurzfristigen Papieren, etwa im Lyxor EuroMTS 1-3Y Investment Grade (WKN A0HGFC) oder im Amundi Floating Rate Euro Corporate 1-3 (WKN A119G6). Gesucht seien außerdem europäische Unternehmensanleihen (WKN 778928) und - vor dem Hintergrund der anziehenden Inflation - auch weiterhin inflationsgebundene Anleihen. Abgestoßen würden derzeit US-Treasuries.

Mohr meldet Abgaben in Geldmarkt-Produkten und Zuflüsse im Comstage Euro-Bund-Future Short (WKN ETF562), mit dem Anleger auf einen fallenden Euro-Bund-Future setzen können - also steigende Zinsen.

Von: Anna-Maria Borse
21. Februar 2017, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

AXC0183 2017-02-21/15:09

© 2017 dpa-AFX
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.