Renens - Nach dem Taucher im Vorjahr hat der Mobilfunkanbieter Salt 2016 wieder in die schwarzen Zahlen zurückgefunden. Beim Umsatz erlitt die Gesellschaft allerdings einen deutlichen Rückgang. Ein Analyst bezweifelt nun, dass das Unternehmen im grossen Stil ins Festnetzgeschäft einsteigen wird. Unter dem Strich erzielte die Salt-Muttergesellschaft Matterhorn Telecom Holdings im letzten Jahr einen Reingewinn von 98,1 Mio CHF nach einem Verlust von 100,6 Mio CHF im 2015.
Die massive Verbesserung ist der heftigen Kostenreduktion in allen Bereichen zu verdanken, wie aus dem Jahresabschluss hervorgeht, der der Nachrichtenagentur sda vorliegt. So konnte das Mobilfunkunternehmen die kommerziellen Kosten, die IT- und Netzwerkkosten sowie Personalkosten massiv senken.
Auch die Restrukturierungskosten fielen deutlich geringer aus als im Vorjahr. Salt war am 23. April 2015 an den französischen Telekomunternehmer Xavier Niel verkauft worden. Danach kam es zu einem Exodus im Topmanagement. Die neuen Leute kehrten ...
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