Anzeige
Mehr »
Dienstag, 10.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Breaking News: Pacifica meldet neue hochgradige Entdeckung und genau deshalb kann der Markt das nicht ignorieren
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
233 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Bundesbank-Präsident Weidmann verteidigt höhere Risikovorsorge

FRANKFURT (Dow Jones)--Bundesbankpräsident Jens Weidmann verteidigt die Milliarden-Rückstellungen der Bundesbank. "Vorsorge für die Zeit einer geldpolitischen Normalisierung ist notwendig", sagte Weidmann der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Künftige Verluste könnten so vermieden oder zumindest verringert werden. Wenn die Bundesbank doch einmal Verluste machen sollte, träfen diese - über die Zeit gestreckt - den Bundeshaushalt, da Zahlungen an den Bund als Eigentümer ausbleiben würden, sagt Weidmann.

Ein wichtiger Faktor für die Aufstockung der Rücklagen um 1,8 Milliarden auf 15,4 Milliarden Euro seien die Zinsänderungsrisiken, die durch das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) entstanden sind. Die Bundesbank konnte daher dieses Jahr statt der erwarteten 2,5 Milliarden lediglich 400 Millionen Euro an den deutschen Finanzminister überweisen. "Der Gewinnrückgang unterstreicht, wie weit wir uns vom geldpolitischen Normalzustand entfernt haben. Maßgebliche Zinsänderungsrisiken gab es früher in unserer Bilanz nicht", sagte Weidmann.

Weidmann übt Kritik an EZB 
 

Die expansive Geldpolitik der EZB betrachtet Weidmann skeptisch. "Darüber, wie expansiv die Geldpolitik sein sollte, kann man unterschiedlicher Auffassung sein", sagt er. Vor allem die Staatsanleihekäufe sehe er "sehr kritisch". "Vor dem Hintergrund der weiterhin hohen Schulden in einigen Mitgliedsländern des Euroraums könnte so auch Druck auf die Geldpolitik entstehen, die Zinsen länger als unbedingt nötig niedrig zu halten."

Auch der deutsche Staat habe von der ultralockeren Geldpolitik profitiert. "Wären die Zinsen auf dem Niveau des Jahres 2007 geblieben, hätte der deutsche Staat über die Zeit um rund 250 Milliarden Euro höhere Zinsausgaben stemmen müssen", sagte Weidmann. Der Bundesbankpräsident sieht erst einmal kein abruptes Ende der Anleihekäufe. "Der EZB-Rat wird die Käufe jetzt nicht Knall auf Fall beenden."

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/bam

(END) Dow Jones Newswires

February 26, 2017 05:48 ET (10:48 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

© 2017 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau jetzt das Potenzial für überdurchschnittliche Renditen bieten. Stark, günstig und bislang kaum im Fokus.

Jetzt kostenlosen Report herunterladen – bevor es andere tun!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.