Vergangenen Donnerstag ist Snap an die Börse gegangen. Am ersten Handelstag gelang zwischenzeitlich ein Anstieg von 44 Prozent. 28,33 Milliarden Dollar betrug die Marktkapitalisierung am Ende der ersten Handelswoche. Damit hat Snap bereits ein Reihe von etablierten Unternehmen hinter sich gelassen. So zum Beispiel die Deutsche Lufthansa. Die ist aktuell 6,81 Milliarden US-Dollar wert. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR schaut sich Snap nochmal genauer an. Martin Weiß wirft in dieser Sendung außerdem einen Blick auf den Dow Jones und den DAX sowie Apple, Goldman Sachs, Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Telekom.
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.
Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.
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