Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
231 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Banken-Aktien trotzen der Marktschwäche

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Ein Schwächeanfall der US-Börsen hat am späten Dienstagnachmittag auch die europäischen Märkte ins Minus geschickt. Während der DAX 0,8 Prozent auf 11.962 Punkte verlor, hielt sich der Euro-Stoxx-50 mit einem Minus von 0,2 Prozent vergleichsweise gut. Er profitierte damit vom TV-Duell der französischen Präsidentschaftskandidaten.

Weil sich die Risikoaufschläge der Anleihen in der Eurozonen-Peripherie mit den guten Umfrage-Egebnissen für den unabhängigen Bewerber Emanuel Macron in Frankreich verringerten, konnten sich die Indizes in Madrid, Mailand und Paris knapp behaupten. Der Londoner FTSE-100 wiederum verlor mit einem Minus von 0,7 Prozent ähnlich stark wie der DAX.

Von der Beruhigung bei den Peripherie-Anleihen profitieren besonders die Bankenaktien, deren Eurozonen-Branchenindex um 0,7 Prozent stieg. Die Schwergewichte Societe Generale und BNP Paribas legten in Paris zwischen gut einem und gut 1,6 Prozent zu. Die schwindende Angst vor einem Sieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen, die einmal mehr den Austritt aus dem Euro und ein Referendum über den EU-Verbleib forderte, stärkte auch den Euro. Er stieg über 1,08 Dollar und drückte so etwas auf die exportorientierten Werte.

Deutsche Bank halten sich zum Beginn der Kapitalerhöhung gut 
 

Wacker schlugen sich die Aktien der Deutschen Bank zum Beginn der Kapitalerhöhung. Am ersten Tag der Zeichnungsfrist für die neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung verlor der Kurs zwar 6,9 Prozent oder 1,19 Euro auf 16,00 Euro. Er handelte jedoch bereinigt um den Wert des Bezugsrechts für die neuen Aktien sogar im Plus, denn dieser lag auf Basis des Montag-Schlusskurses bei 1,85 Euro. Allerdings waren Deutsche Bank am Montag auf den tiefsten Kurs des Jahres gefallen.

BMW zogen mit weiteren Geschäftszahlen zum vergangenen Jahr um 0,5 Prozent an. Ein Analyst sagte, der BMW-Ausblick überzeuge beim operativen Gewinn, den BMW im Gegensatz zum Analysten-Konsens höher erwarte.

UBS senkt Daumen für FMC und Fresenius 
 

Auf der anderen Seite büßten Fresenius Medical Care (FMC) 3,5 Prozent ein, nachdem UBS die Aktie des Dialyse-Anbieters gleich um zwei Stufen von "Kaufen" auf "Verkaufen" gesenkt hatte. Die Analysten hatten sich besorgt zur Margenentwicklung geäußert. Die Papiere des Mutterkonzerns Fresenius verloren 3,4 Prozent. Die UBS hatte die Aktie von "Kaufen" auf "Neutral" abgestuft. Deutsche Wohnen fielen um 1,1 Prozent. Die Deutsche Bank hatte die Aktie von "Kaufen" auf "Halten" gesenkt.

Fraport auf Rekordkurs - dunkle Wolken über Solarworld 
 

Fraport stiegen dagegen um 1,4 Prozent. Ein Händler sprach von einer Neubewertung der Aktie. Insbesondere der Deal mit Ryanair berge erhebliches Potenzial. Das Wachstum des Passagieraufkommens habe in den vergangenen Jahren um 2 Prozent gelegen. Mit Ryanair könne es aber auf bis zu 6 Prozent steigen. Bei den Nebenwerten zogen SGL Carbon um 3,8 Prozent an. Der Kohlefaserspezialist will in diesem Jahr die Profitabilität erhöhen. Dagegen stürzten Solarworld fast 15 Prozent ab: Der ehemalige TecDAX-Vorzeigewert hat über die Hälfte des Grundkapitals verbrannt.

=== 
Index                   Schluss-  Entwicklung   Entwicklung  Entwicklung 
                          stand       absolut          in %         seit 
                                                            Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50           3.429,62        -7,86         -0,2%        +4,2% 
Stoxx-50                3.122,85       -12,54         -0,4%        +3,7% 
Stoxx-600                 375,67        -2,01         -0,5%        +3,9% 
XETRA-DAX              11.962,13       -90,77         -0,8%        +4,2% 
FTSE-100 London         7.378,34       -51,47         -0,7%        +3,3% 
CAC-40 Paris            5.002,43        -9,73         -0,2%        +2,9% 
AEX Amsterdam             513,59        -1,50         -0,3%        +6,3% 
ATHEX-20 Athen          1.706,68       -12,77         -0,7%        -2,0% 
BEL-20 Brüssel          3.759,44       -31,68         -0,8%        +4,2% 
BUX Budapest           32.044,13      -313,75         -1,0%        +0,1% 
OMXH-25 Helsinki        3.772,38       -53,13         -1,4%        +2,5% 
ISE NAT. 30 Istanbul  111.204,12      -462,52         -0,4%       +16,5% 
OMXC-20 Kopenhagen        902,12       -11,90         -1,3%        +2,1% 
PSI 20 Lissabon         4.631,48        +4,40         +0,1%        -0,9% 
IBEX-35 Madrid         10.211,90        -2,10         -0,0%        +9,2% 
FTSE-MIB Mailand       19.918,84       -49,71         -0,2%        +3,6% 
RTS Moskau              1.121,63        +0,23         +0,0%        -2,7% 
OBX Oslo                  632,42        -0,19         -0,0%        +2,4% 
PX-GLOB  Prag           1.280,32        +4,17         +0,3%        +6,8% 
OMXS-30 Stockholm       1.570,88       -12,38         -0,8%        +3,5% 
WIG-20 Warschau         2.252,57       -28,88         -1,3%       +15,6% 
ATX Wien                2.825,14       -20,34         -0,7%        +7,9% 
SMI Zürich              8.614,86       -80,18         -0,9%        +4,8% 
 
DEVISEN         zuletzt      +/- %  Di, 7:53  Mo, 17,20   % YTD 
EUR/USD          1,0814     +0,44%    1,0766     1,0746   +2,8% 
EUR/JPY        120,9800      -0,28  %  121,32 1 2     12  1 ,04 
EUR/CHF          1,0733     -0,08%    1,0741     1,0722   +0,2% 
EUR/GBP          0,8657     -0,64%    0,8713     1,1487   +1,6% 
USD/JPY          111,87     -0,72%    112,69     112,64   -4,3% 
GBP/USD          1,2491     +1,10%    1,2355     1,2343   +1,2% 
 
ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.     +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         47,54      48,22     -1,4%      -0,68  -14,2% 
Brent/ICE         51,14      51,62     -0,9%      -0,48  -11,8% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag     +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.244,80   1.234,50     +0,8%     +10,30   +8,1% 
Silber (Spot)     17,55      17,44     +0,6%      +0,11  +10,2% 
Platin (Spot)    969,95     970,00     -0,0%      -0,05   +7,3% 
Kupfer-Future      2,61       2,66     -1,9%      -0,05   +4,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 21, 2017 13:09 ET (17:09 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

© 2017 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.