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Gabriel baut eigene Asienabteilung im Außenamt auf

Von Stefan Lange

BERLIN (Dow Jones)--Nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump setzt Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) seine Charmeoffensive gegenüber Asien fort. International gebe es in vielen Bereichen Umbrüche und Krisen, sagte Gabriel der Funke-Mediengruppe. "Eines ist dabei klar: Die aufstrebenden Staaten Asiens werden bei dieser Neuvermessung der Welt eine Schlüsselstellung einnehmen", sagte der SPD-Politiker und kündigte die Einrichtung einer eigenen Asienabteilung in seinem Ministerium an.

"Wir brauchen eine Neuausrichtung unserer Asienpolitik", sagte Gabriel. Die deutschen Beziehungen zu Asien müssten intensiviert und strategischer gestaltet werden, "um der weiter steigenden Bedeutung dieser Region mit seinen mehr als vier Milliarden Menschen und schnell wachsenden Märkten noch besser gerecht zu werden".

Asien muss in die Köpfe 
 

Die geplante Asienabteilung werde die regionalen Kompetenzen besser bündeln und weiter ausbauen, erklärte Gabriel. Die jetzigen Strukturen spiegelten teilweise noch die bipolare Weltordnung aus dem Kalten Krieg wider. "Es ist höchste Zeit, dass wir auch in unserer Mannschaftsaufstellung im Auswärtigen Amt dem weiter wachsenden Gewicht Asiens gerecht werden."

Wichtig sei, "dass Asien als Schlüsselregion der Zukunft noch stärker in den Köpfen und in unserer täglichen Politik ankommt - im Auswärtigen Amt, in der Bundesregierung und in der EU", sagte Gabriel. Europa brauche heute mehr denn je verlässliche Partner in der Welt. "Dazu wollen wir unsere bestehenden Partnerschaften in Asien weiter ausbauen und neue Abkommen vorantreiben", sagte Gabriel.

Bereits vor seinem Wechsel ins Außenamt hatte sich der damalige Wirtschaftsminister Gabriel für eine stärkere Fokussierung Deutschlands auf Asien stark gemacht. Dahinter steckt auch die Furcht, durch protektionistische Maßnahmen vom US-Markt abgehängt zu werden. Vor allem die Boom-Länder China und Indien werden von der Bundesregierung umworben.

Deutschland ist unter anderem mit rund 4 Milliarden Dollar an der Asiatischen Infrastruktur Investment Bank (AIIB) beteiligt. Damit ist Deutschland nach China, Indien und Russland der viertgrößte Anteilseigner der AIIB und gleichzeitig der größte nichtregionale Anteilseigner.

Kontakt: stefan.lange@wsj.com

DJG/stl/chg

(END) Dow Jones Newswires

March 24, 2017 09:52 ET (13:52 GMT)

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© 2017 Dow Jones News
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