Basel - Die Bâloise hat im Geschäftsjahr 2016 entgegen den Markterwartungen mehr Gewinn erzielt und erhöht die Dividende. Der Versicherer profitierte von einem günstigen Schadenverlauf im Nichtlebengeschäft und setzt in der Lebensparte weiterhin verstärkt auf kapitalschonende Produkte. Weitere Ertragsverbesserungen soll die Sanierung des Deutschland-Geschäfts liefern.
Der Gewinn stieg 2016 um 4,4% auf 534,8 Mio CHF. Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) lediglich mit 478 Mio CHF gerechnet. Reservestärkungen im deutschen Nichtlebengeschäft belasteten das Ergebnis mit 37,9 Mio, wie der Versicherer am Donnerstag mitteilte. Gleichzeitig wurde das Ergebnis aber in etwa im gleichen Ausmass von einer buchhalterischen Entlastung bei den Pensionsrückstellungen (IAS 19) begünstigt. Das Geschäftsvolumen der Gruppe sank derweil leicht um 0,1% auf 8,91 Mrd CHF, wobei die Abnahme in Lokalwährungen mit 1,0% etwas höher war.
Weniger Elementarschäden
Gut entwickelte sich das Nichtlebengeschäft, bei dem sich der wichtige Schaden-Kostensatz gegenüber dem Vorjahr trotz Nachreservierungen in Deutschland und einer etwas höheren Grossschadenlast um 1,1 Prozentpunkte auf netto 92,2% verbesserte. Damit bewegt sich der Wert in der mittelfristig angepeilten Bandbreite von 90-95%.
Ohne die Belastungen aus Deutschland wäre die Combined Ratio sogar auf 90,3% zurückgefallen, erklärte CEO Gert de Winter an einer Telefonkonferenz. Grund dafür waren den Angaben zufolge ...
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