Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
DAIMLER - Die Daimler AG und der Betriebsrat haben sich auf umfangreiche Sparmaßnahmen bei der Lastwagensparte von Mercedes-Benz geeinigt. So ist auch ein Personalabbau vorgesehen. Es sei eine entsprechende Betriebsvereinbarung geschlossen worden, die ein freiwilliges Ausscheiden von Mitarbeitern regele, sagte ein Unternehmenssprecher. Davon sei nur die Verwaltung der Marke Mercedes-Benz in Deutschland, Brasilien und der Türkei betroffen. Es geht nach Angaben aus informierten Kreisen um bis zu 2.000 Stellen. (FAZ S. 20)
VOLKSWAGEN - Der Wolfsburger Konzern hat mehr als 40 Verteidiger seiner im Dieselskandal beschuldigten Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen zusammengerufen. Die Unsicherheit der Mandanten ist groß, vor allem wenn es um das Reizthema arbeitsrechtliche Konsequenzen aus der Affäre geht. (Handelsblatt S. 21)
MUNICH RE - "Heute stehen wir sehr solide da, seit Herbst 2003 brauchten wir kein neues Kapital", sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende des Rückversicherers Munich Re, Nikolaus von Bomhard. "Mit unseren Aktienrückkaufprogrammen haben wir die damals ausgegebenen Aktien längst wieder eingesammelt. In den vergangenen 12 Jahren haben wir mehr als 23 Milliarden Euro an die Anteilseigner zurückgegeben". (SZ S. 18)
DEUTSCHE BAHN - Klammheimlich will die Deutsche Bahn Fern- und Nahverkehr vermischen. Die Konkurrenten leisten Widerstand. Weil der Fernverkehr nicht durchweg so lukrativ ist, wie es der Unternehmensbilanz guttäte, setzt die Deutsche Bahn auf einen anderen Schachzug: auf eine Kooperation mit den Ländern, über die indirekt Geld des Bundes in den eigentlich subventionsfreien Fernverkehr fließen könnte. (FAZ S. 22)
OTTO - Der Hamburger Versandhaus-Patriarch Michael Otto kritisiert den Berliner Start-up-Inkubator Rocket Internet der Gebrüder Samwer: "Anfangs empfand ich Rocket durchaus als Segen, weil es den Boden bereitet hat. Mittlerweile sehe ich die Performance der Firma als eher belastend", so der 73-Jährige. "Es wurden viele Versprechen gegeben, die nicht gehalten wurden. Das ist auch eine Frage der Glaubwürdigkeit geworden - und das färbt leider auf die gesamte Szene ab", so Otto. Otto wünscht sich indes mehr Risikofreude. Der Anteil junger Leute, die sich selbstständig machen wollen, sei "noch viel zu gering". (Handelsblatt S. 1)
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April 10, 2017 00:05 ET (04:05 GMT)
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