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Ethische Rendite
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Klartext: Volkswagen und Deutsche Bank

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei Volkswagen soll es die vollständigen Zahlen zum ersten Quartal am 3. Mai geben.

Chart Volkswagen Aktie

Chart Volkswagen Aktie

Quelle: tradingview.com

Aber der Konzern hat bereits einige vorläufige Zahlen vorab veröffentlicht - sowie Absatzzahlen von "Volkswagen Truck & Bus" im ersten Viertel Jahr. Der Reihe nach. Für den Gesamtkonzern heißt es: Im ersten Quartal habe das operative Ergebnis des Konzerns rund 4,4 Mrd. Euro betragen. 4,4 Mrd. Euro Plus in drei Monaten! Das ist nicht nur absolut gesehen topp, sondern auch noch ein deutlicher Anstieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert. Es war demnach insbesondere die Kernmarke "Volkswagen", die für diesen schönen Erfolg verantwortlich war.

Volkswagen: Prognose für 2017 bleibt bestehen

Dann zu den Absatzzahlen des Bereichs "Volkswagen Truck & Bus", oder im Klartext: Wie lief das Geschäft mit LKWs und Bussen? Antwort: Laut VW sehr gut! Denn es wurden im ersten Vierteljahr ca. 46.000 LKWs und Busse abgesetzt, was einem Plus von rund 10% entsprach. Gut finde ich, dass über die Tochter MAN auch verstärkt auf nachfragestarke Erdgasbusse mit niedrigeren Emissionen gesetzt wird. Und auch bei der südamerikanischen Tochter legt der Absatz wieder zu. Insofern kein Wunder, dass das Management die Prognose für 2017 (operative Rendite von 6,0 bis 7,0%) bestätigte.

Dann der Blick auf die Deutsche Bank:

Ich möchte nochmal auf die Deutsche Bank zurückkommen. Sie erinnern sich, die neuen Quartalszahlen zu Wochenbeginn zeigten, dass der Gewinn nach Steuern kräftig gestiegen ist, und zwar von 0,15 Euro je Aktie auf 0,38 Euro je Aktie. Der Vorstandsvorsitzende verweist darauf, dass das Kundengeschäft "sehr erfreulich" verlaufe. Soweit, so gut, und meine Kollegen belassen es dabei auch meist.

Doch dann las ich im Geschäftsbericht auf S. 25 die Formulierung, dass die Deutsche Bank erwarte, dass die Mitarbeiterzahl weiter sinken wird - wegen der "Optimierung des Filialnetzes und einer fortgesetzten Verbesserung unserer Effizienz". Das ist so ein PR-Blabla, das ich überhaupt nicht abkann. Denn im Klartext bedeutet dies, dass alleine im ersten Quartal 1.567 Vollzeit-Arbeitsplätze bei der Deutschen Bank verloren gingen - und das soll weitergehen.

Kredite und Zusagen in Höhe von 50 Mio. Euro an Personen in Schlüsselpositionen

Manchmal frage ich mich, ob ich eigentlich keine Freunde habe, als ich dann abends auf Seite 111 (!) des entsprechenden Berichts diesen Hinweis gefunden habe: "Zum 31. März 2017 hat der Konzern Kredite und Zusagen in Höhe von 50 Mio. Euro an Personen in Schlüsselpositionen vergeben." Dazu zählt die Deutsche Bank laut eigenen Angaben die "Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Muttergesellschaft".

Quelle: Zwischenbericht 1. Quartal 2017 Deutsche Bank

Also Kredite und Zusagen in Höhe von 50 Mio. Euro für diese Top-Manager, die doch ohnehin Millionen-Bezüge erhalten? Und gleichzeitig nicht ein Wort des Dankes im Geschäftsbericht an die Mitarbeiter(innen), die gehen müssen - sondern das wird als "Optimierung des Filialnetzes" verbrämt. Ich möchte die Deutsche Bank eigentlich mögen - aber das Unternehmen macht mir das wirklich nicht leicht.

Und hier noch das Zitat zum Tag: "Vergebens predigt Salomo. Die Leute machen's doch nicht so." -Wilhelm Busch (1832-1908)

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein angenehmes Wochenende!

Ihr

Michael Vaupel

© 2017 Ethische Rendite
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