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MÄRKTE ASIEN/Tokio auf 22-Monatshoch - Spannung vor MSCI-Entscheid

Von Kenan Machado

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Konjunkturoptimismus gepaart mit einem schwächeren Yen hievt die Tokioter Börse im Verlauf des Dienstaghandels auf ein 22-Monatshochs. Während sich die übrigen Börsen der Region in meist engen Grenzen uneinheitlich zeigen, zieht der Nikkei-Index um 1,1 Prozent an auf 20.295 Punkte. Die US-Vorgaben und auch die aus Europa seien gut angesichts einiger neuer Rekordhochs, heißt es. Und aus Kreisen der US-Notenbank, namentlich von dem als geldpolitische Taube geltenden William Dudley, werde Konjunkturoptimismus verbreitet, heißt es. Das mache den Anlegern in Japan Mut.

Die damit verbundene Erwartung weiter anziehender US-Zinsen stützt den Dollar, schwächt also den Yen weiter, was positiv für den Exportsektor ist. Erst am Montag hatten robuste Exportdaten für Mai dies unterstrichen.

Insbesondere aus dem zuletzt stärker gebeutelten Technologiesektor in den USA kommen positive Signale. Dort sind die Sorgen vor einer Überbewertung und einer platzenden Spekulationsblase zuletzt wieder gewichen, so dass der technologielastige Nasdaq-Index besonders kräftig zulegte. Unter anderem gewannen Apple am Montag 2,9 Prozent, worauf Aktien aus der Branche in der gesamten Region gesucht sind. In Taiwan zieht der Kurs des Apple-Zulieferes Hon Hai um weitere 3,7 Prozent auf ein erneutes Rekordhoch an. In Seoul verteuert sich der Kurse des großen Apple-Konkurrenten Samsung um rund 3 Prozent.

Anleger in China in Lauerstellung vor MSCI-Entscheidung 
 

Von einer Atempause ist unterdessen in Seoul und an den chinesischen Börsen die Rede. Nach deren Vortagesgewinnen bewegen sich die Indizes dort kaum. In Schanghai und Hongkong warten die Anleger zudem gespannt auf die Entscheidung des Indexbetreibers MSCI über die Aufnahme chinesischer A-Aktien in seine Schwellenänderindizes. Am Montag hatten Hoffnungen auf eine positive Entscheidung und eine neuerliche Liquiditätsspritze der Notenbanker für das Bankensystem die Kurse noch angetrieben.

Sollte MSCI nach drei negativen Entscheidungen zuvor diesmal den Daumen heben, dann könnte unter anderem von Fonds, die die MSCI-Indizes abbilden, verstärkte Nachfrage nach chinesischen Aktien kommen. Laut dem Indexbetreiber könnten 169 chinesische Einzelwerte von der Entscheidung betroffen sein, entsprechend 0,5 Prozent der börsennotierten Aktien in China. Die Entscheidung wird nach Handelsende am Dienstag in den USA erwartet.

In Sydney drücken Verluste der schwer gewichteten Banken etwas auf die Stimmung, das Börsenbarometer dort gibt um 0,4 Prozent nach. Westpac verlieren beispielsweise 1,4 Prozent, NAB 0,8 Prozent. Auslöser der jüngsten Kursverluste bei den Banken ist, dass die Ratingagentur Moody's 12 Banken wegen Sorgen über sehr hohe Hypothekenkredite mit schlechteren Bonitätsnoten versehen hat. In den vergangenen Wochen hatten die fünf größten Banken des Landes bereits mit dem Gegenwind einer geplanten Sondersteuer zu kämpfen gehabt, die am Montag auch beschlossen wurde. Sie soll in den kommenden vier Jahren 6,2 Milliarden Austral-Dollar in die Staatskasse spülen.

Am Ölmarkt tut sich nach der jüngsten Verlustserie wenig, Brentöl kostet 46,96 Dollar, 0,1 Prozent mehr als im späten US-Geschäft. Ähnlich die Lage beim Gold. Die Feinunze legt zwar um 0,2 Prozent zu auf 1.245 Dollar, ist damit aber im Bereich eines Einmonatstiefs. Der festere Dollar und die Aussicht auf weiter steigende US-Zinsen machten das zinslos gehaltene Edelmetall weniger attraktiv, heißt es, vor allem für Käufer aus dem Nichtdollarraum. Die Goldaktie Newcrest Mining verliert vor diesem Hintergrund in Sydney 2,2 Prozent.

=== 
Index (Börse)                   zuletzt   +/- %    % YTD   Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)           5.773,70  -0,54%   +1,31%  07:00 
Nikkei-225 (Tokio)            20.294,56  +1,13%   +6,17%  08:00 
Kospi (Seoul)                  2.370,65  -0,01%  +16,98%  08:00 
Schanghai-Comp. (Schanghai)    3.146,25  +0,06%   +1,37%  09:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)    25.903,82  -0,08%  +16,38%  10:00 
Straits-Times (Singapur)       3.242,08  -0,16%  +12,54%  11:00 
KLCI (Malaysia)                1.781,21  -0,43%   +8,50%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Mo, 9:22  % YTD 
EUR/USD   1,1154  +0,0%   1,1150    1,1190  +6,1% 
EUR/JPY   124,56  +0,1%   124,41    124,43  +1,3% 
EUR/GBP   0,8756  +0,0%   0,8754    0,8758  +2,7% 
GBP/USD   1,2739  +0,0%   1,2738    1,2778  +3,2% 
USD/JPY   111,68  +0,1%   111,57    111,19  -4,5% 
USD/KRW  1137,05  +0,0%  1136,56   1133,38  -5,8% 
USD/CNY   6,8310  +0,2%   6,8195    6,8146  -1,6% 
USD/CNH   6,8339  +0,1%   6,8300    6,8186  -2,0% 
USD/HKD   7,7991  -0,0%   7,8002    7,7983  +0,6% 
AUD/USD   0,7596  -0,0%   0,7598    0,7612  +5,3% 
 
ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         44,21       44,2  +0,0%     0,01  -22,1% 
Brent/ICE         46,95      46,91  +0,1%     0,04  -20,1% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.245,38   1.243,20  +0,2%    +2,18   +8,2% 
Silber (Spot)     16,57      16,51  +0,3%    +0,05   +4,0% 
Platin (Spot)    926,45     927,00  -0,1%    -0,55   +2,5% 
Kupfer-Future      2,58       2,59  -0,5%    -0,01   +2,4% 
=== 

Mitarbeit: Steffen Gosenheimer

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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June 20, 2017 01:12 ET (05:12 GMT)

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