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Bäckermeister Norbert Büsch hat eigenen Emmer-Anbau in Auftrag gegeben

Dow Jones hat von Pressetext eine Zahlung für die Verbreitung dieser Pressemitteilung über sein Netzwerk erhalten.

Angermund/Kamp-Lintfort (pts012/20.06.2017/10:00) - Im November fiel der 
Startschuss zur Aussaat von Emmer auf einigen Feldern am Niederrhein. 
Mittlerweile ist das alte, sogenannte "Urgetreide", das Bäckermeister und 
Brot-Sommelier Norbert Büsch wieder beleben will, gut gewachsen. Emmer ist, 
soweit das Auge reicht, auf den Feldern der Gräflich von Spee'schen 
Gutsverwaltung Haus Bilkrath zu sehen. "Es ist schön, dass alles so gut wächst", 
freut sich Norbert Büsch. "Wir können eine gute Ernte erwarten", sehen es auch 
Landwirt Thomas Schlüter und Christian Rölkens von der Einbrunger Mühle. Thomas 
Schlüter ist einer von acht Landwirten, die sich von Norbert Büschs' Idee des 
Emmer-Anbaus begeistern ließen. 
 
Unterstützung durch Kammer 
 
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen unterstützte das Vorhaben und 
berät die Landwirte beim Anbau. "Wir waren von Büschs' Ziel, Emmer wieder 
populär zu machen und regional anzubauen, sehr angetan. Gerade wir als Kammer 
sind immer gern dabei, wenn sich unsere Landwirte für fortschrittliche Ideen 
engagieren", erläutert der Agraringenieur Hans-Jürgen Hölzmann von der 
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. 
 
Getreidesorte für Allergiker 
 
Emmer hat viele Vorteile, wie Norbert Büsch weiß: "Er ist eiweiß- und 
mineralstoffreich. Und das Korn ist - durch seine Umhüllung mit einer Spelze - 
geschützt vor Umwelteinflüssen und Verschmutzungen." Gerade dieser Schutz macht 
Emmer zu einem gut geeigneten Getreide für Allergiker. Bei der 
Vollkornbrot-Herstellung gibt Emmer dem Backwerk einen herzhaften und nussigen 
Geschmack und eine charakteristische dunkle Färbung. 
 
Bereits 8.000 vor Christus angebaut 
 
Emmer gehört zur Weizengattung und ist eine der ältesten kultivierten 
Getreidearten. Er ist - wie Einkorn und Dinkel - ein sogenanntes Ur-Getreide. 
"Emmer ist heute in Vergessenheit geraten, obwohl sich die Pflanze bis mehr als 
8.000 vor Christus zurückverfolgen lässt", erzählt Norbert Büsch. Emmer hat 
seinen Ursprung im Nahen Osten und galt in der Römerzeit als "Weizen von Rom". 
Allerdings verlor er dann nach und nach seine Bedeutung. Heutzutage wird er in 
Europa kaum noch angebaut. 
 
Büschs' Emmer-Brot ab Herbst erhältlich 
 
Acht Landwirte haben das Urgetreide für Büsch angebaut, damit Norbert Büsch ab 
Herbst überall in seinen Fachgeschäften die neuen, regionalen 
Emmer-Vollkornbrote anbieten kann. Bei einem ersten Verkaufstest anlässlich der 
Landwirtschaftsschau auf dem Klever Haus Riswick im vergangenen Jahr kam das 
Emmer-Brot sehr gut an. 
 
(Ende) 
 
Aussender: Büsch GmbH 
Ansprechpartner: Sigrid Baum 
Tel.: +49 2842 9633-0 
E-Mail: SigridBaum@gmx.de 
Website: www.baeckerei-buesch.de 
 
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20170620012 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

June 20, 2017 04:00 ET (08:00 GMT)

© 2017 Dow Jones News
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