Düsseldorf (ots) - Die zusätzlichen Polizisten, die das neue Düsseldorfer Kabinett bis 2022 einstellen will, werden den Landeshaushalt noch im laufenden Jahr mit etwa 5,65 Millionen Euro belasten. Das geht aus Berechnungen der Polizeigewerkschaft GdP hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) vorliegen. Arnold Plickert, NRW-Chef der GdP, sagte der Redaktion: "Unter dem Strich gehen wir davon aus, dass die Ausbildung von 300 zusätzlichen Polizeianwärtern den Landeshaushalt pro Einstellungsjahr mit über 5,65 Millionen Euro belastet." In der GdP-Kalkulation sind neben den Personalkosten für die neuen Anwärter auch die Kosten für zusätzliche Ausbilder und Sachmittelkosten enthalten. Die neue Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will künftig 2300 statt der bisherigen 2000 Polizeianwärter pro Jahr einstellen. Erstmalig soll die Aufstockung bereits in diesem Jahr erfolgen. Das NRW-Finanzministerium will sich zu den Mehrkosten öffentlich nicht äußern, hat aber bereits einen Nachtragshaushalt für das Jahr 2017 angekündigt.
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