Linz - Das legendäre Treffen der Notenbanker in Jackson Hole dürfte nicht das Zinsthema, sondern den EUR/USD-Kurs als erste Priorität gehabt haben, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Nachdem der EUR zum USD in diesem Jahr um 13% habe zulegen können, bekomme die Europäische Zentralbank schön langsam kalte Füße. Kurswerte um 1,18 mit Spitzen über 1,19 würden die Preise für Importgüter sinken lassen. Das Halten des Inflationsziels von 2% werde dadurch erschwert. Andererseits werde der Wirtschaftsaufschwung durch eine schlechtere Wettbewerbsposition der Exportfirmen gebremst. Noch sei die Lage überschaubar, weil viele Firmen mit attraktiven EUR/USD-Kursen abgesichert seien. Der Markt treibe durch Spekulationen den Kurs weiter nach oben. Besonders Optionen seien massiv in den Handelsbüchern vorhanden. Eine Korrektur der EUR/USD-Bewegung sei dennoch jederzeit durch eine Intervention der Notenbanken möglich. (28.08.2017/alc/a/a)Den vollständigen Artikel lesen ...
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