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Barrick Gold und Borussia Dortmund

Liebe Leserin, lieber Leser,

am Beispiel der Barrick Gold-Aktie zeigt sich, dass Investoren aus dem Euro-Raum auch den Währungseffekt im Blick behalten sollten.

Chart Barrick Gold Aktie

Chart Aktie Borussia DortmundDargestellt ist der Kursverlauf in Euro. Quelle: tradingview.com

Denn in US-Dollar hat die Aktie in den vergangenen Monaten rund 8% zugelegt - in Euro gerechnet waren es weniger als 2% Zuwachs. Hier wirkt sich der in den vergangenen Monaten schwächere US-Dollar (gegenüber Euro) aus. Doch ob Euro oder US-Dollar: Grundsätzlich war die Tendenz der Barrick Gold-Aktie seit Ende Juli durchaus freundlich. Das ist aber auch kein Wunder, denn bekanntlich hat der Goldpreis im gleichen Zeitraum zugelegt ("sichere Häfen" waren gefragt) und den Widerstand bei rund 1.280 US-Dollar/Feinunze zuletzt überspringen können. Ob das nachhaltig war, wird sich zeigen.

Barrick Gold: Wie sieht es bei Acacia aus?

Somit ist die Barrick Gold Aktie als großer Goldproduzent gewissermaßen mit dem Goldpreis etwas mitgestiegen, allerdings meinem Eindruck zufolge ohne selbst gesetzte Impulse. Denn die Nachrichtenlage bei Barrick Gold war zuletzt äußerst ruhig. Ich warte insbesondere auf eine Nachricht: Wie sind die Verhandlungen von Barrick Gold mit der Regierung Tansanias verlaufen? Denn ich möchte daran erinnern, dass Tansania einen Exportstopp für Acacia Mining plc beschlossen hatte.

Und an Acacia Mining ist Barrick Gold mehrheitlich beteiligt. Das ist keine kleine Klitsche, denn Acacia ist für rund 10% der von Barrick Gold für 2017 geschätzten eigenen Gold-Produktion verantwortlich. Bevor nicht geklärt ist, wie es mit Acacia in Tansania weitergeht, bin ich hier sehr zurückhaltend in Bezug auf die Barrick Gold-Aktie. Wenn der Exportstopp fortbesteht, dann könnte schließlich eine Senkung der Produktionsprognose für 2017 in den Karten sein, und so etwas kommt erfahrungsgemäß nicht gerade gut an.

Dann der Blick auf Borussia Dortmund:

Was sind denn das für Summen für die Arbeitsleistung einer Person! Die "Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA" (für mich kurz "BVB") meldet, dass der BVB-Spieler Ousmane Dembélé vor einem Wechsel zum FC Barcelona stehe. Eine grundsätzliche Einigung sei erzielt, so hieß es. Die Transferentschädigung? Laut BVB wird der FC Barcelona den fixen Betrag von 105,0 Mio. Euro zahlen. Zudem, ich zitiere: "Darüber hinaus wurde zusätzlich die Zahlung variabler Transferentschädigungen bis zu einer maximalen Gesamthöhe von rd. 40% des Betrags der fixen Transferentschädigung vereinbart." Ich will gar nicht ausrechnen, wie viele Leben eine Krankenschwester oder ein Altenpfleger arbeiten müssten, um auf solche Summen zu kommen. Das nur am Rande. Der BVB hat auch vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2016/2017 veröffentlicht (hier weicht das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr ab). Hier die Eckdaten:

BVB: Umsatz steigt, Gewinn sinkt

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der BVB den vorläufigen eigenen Zahlen zufolge den Umsatz von 376,3 Mio. Euro auf 405,7 Mio. Euro steigern können. Das ist ein Plus von 29,4 Mio. Euro oder rund 7,8%. Wie wir oben gesehen haben, können Transfererlöse die Umsätze stark schwanken lassen. Deshalb finde ich es hilfreich, dass der BVB auch "transferbereinigte" Umsätze ausweist. Und diese stiegen demnach um 16,8% auf einen neuen Rekordwert von 328,4 Mio. Euro. Allerdings: Da sowohl Personalaufwendungen als auch Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen teilweise deutlich stiegen, sank das Ergebnis nach Steuern von 29,4 Mio. Euro auf 8,2 Mio. Euro. Um das genauer analysieren zu können, sollten die endgültigen Zahlen für das vorige Geschäftsjahr abgewartet werden. Jedenfalls kein Wunder, dass der Kurs der BVB-Aktie darauf leicht verschnupft reagierte und sich vom Jahreshoch löste und erstmal auf 7,00 Euro zurückkam.

Und dann noch das Zitat zum Tag: "Man kann auf dem richtigen Weg sein, doch nicht der richtige Mann für den Weg." - Chinesisches Sprichwort

Mit herzlichem Gruß!

Ihr

Michael Vaupel

© 2017 Ethische Rendite
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Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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