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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen über die Entwicklung der Löhne 
 
Überschrift: Kratzer im Lack 
 
Die soziale Marktwirtschaft lebt von dem Versprechen, dass alle am wachsenden Wohlstand gleichmäßig beteiligt werden. Davon kann schon länger nicht mehr gesprochen werden. Die Lohnentwicklung bleibt trotz anhaltenden Wachstums nur moderat. Eine Belohnung für den jahrelangen Reallohnverlust erhalten die Arbeitnehmer bislang nicht, obwohl die Massenarbeitslosigkeit längst abgebaut werden konnte. 
Gegenwärtig fällt diese Entwicklung nicht weiter ins Gewicht, weil unter dem Strich bei den meisten Beschäftigten schon etwas mehr im Portemonnaie landet. Doch verfestigt sich allmählich die Spaltung zwischen verschiedenen Gruppen von Arbeitnehmern. Die einen sind gut qualifiziert, gesucht und verdienen gut. Die anderen haben keine Verhandlungsmacht und kommen bei den Entgelten entsprechend schlecht weg. 
Anders ist es schwer zu erklären, warum trotz einer hohen Nachfrage nach Arbeitskräften und glänzenden Unternehmensgewinnen keine deutlichen Lohnaufschläge durchsetzbar sind. Viele der in den vergangenen Jahren geschaffenen Stellen sind eher einfacher Natur. Die Produktivitätszuwächse und damit die Verteilungsspielräume halten sich hier in Grenzen. Überdies erreichen die von Gewerkschaften ausgehandelten Flächentarife immer weniger Arbeitnehmer in den Niedriglohnbereichen. 
Das ist der Kratzer im Lack einer oberflächlich glänzenden Arbeitsmarktbilanz. Die vermeldeten Beschäftigungsrekorde müssten sich in deutlich steigenden Löhnen widerspiegeln. Volkswirtschaftlich wäre dies auch wünschenswert, um die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft durch eine wachsende Binnenkonjunktur etwas zu vermindern. Zufriedenstellende Antworten, wie dies gelingen kann, haben auch die Fachleute bisher noch nicht gefunden. 
 
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(END) Dow Jones Newswires

September 01, 2017 13:53 ET (17:53 GMT)

© 2017 Dow Jones News
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