Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt präsentiert sich am Dienstagmittag schwächer. Das Leitbarometer Swiss Market Index (SMI) war am Morgen im Zuge positiver Vorgaben aus Übersee zunächst freundlich gestartet. Investoren würden sich vor der langsam anlaufenden Quartalsberichtssaison mit grösseren Engagements jedoch zurückhalten, erklärte ein Händler den Richtungswechsel am Markt. Die übergeordnete Stimmung sei aber weiterhin von Zuversicht geprägt. Daran hätten auch die gemischt ausgefallen Daten aus der Eurozone (Inflation wie erwartet schwach; Konjunkturerwartungen in Deutschland erneut gestiegen) nichts geändert.
Während hierzulande die Berichtssaison erst in der zweiten Wochenhälfte an Fahrt gewinnt, könnten in den USA am Nachmittag die Zahlen von Goldman Sachs und Morgan Stanley auch die hiesigen Bankenwerte beeinflussen. Die Papiere der Credit Suisse stehen bereits im Fokus, nachdem der aktivistische Investor Rudolf Bohli die Bank ins Visier genommen hat.
Der SMI notiert gegen 12 Uhr um 0,23% tiefer bei 9'253,72 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt 0,28% auf 1'487,33 Zähler nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,29% auf 10'569,33. Von den 30 wichtigsten Titeln stehen 24 im Plus, fünf im Minus und einer unverändert.
Die grössten Verlierer sind Kühne+Nagel mit -1,9%, nachdem die Titel bereits am Vortag nach etwas schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen unter Abgabedruck gestanden hatten. Analysten hatten sich bei der Margenerholung ...
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