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Klartext: Südzucker und Daimler

Liebe Leserin, lieber Leser,

deutlich unter Druck geriet zuletzt die Südzucker Aktie, siehe Chart:

Chart Südzucker Aktie

Chart Südzucker Aktie

Quelle: tradingview.com

Da war als Begründung für die Kursverluste das Auslaufen der EU-Zuckerquote zu hören. Nach der Logik: Südzucker ist ein Profiteur der EU-Zuckerquote - wenn die wegfällt, dann fällt auch der Südzucker-Aktienkurs. Was ist da dran? Zunächst einmal: Diese EU-Zuckerquote ist in der Tat per Ende September 2017 weggefallen. Das kam natürlich nicht von heute auf morgen, sondern war zuvor bekannt - wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Grob gesagt ging es dabei darum, dass in der EU bis Ende September 2017 ein deutlich über dem Zucker-Weltmarktpreis liegender Preis für "Quotenzocker" galt, dafür gab es aber auch Quoten und Regelungen in Bezug auf Import und Export von Zucker.

Südzucker: Zukünftige Preisrisiken und mögliche Absicherungen

Was sagt Südzucker selbst dazu? Das Auslaufen der EU-Zuckerquote werde "zu einer Ausweitung der Rübenzucker-und Isoglukoseerzeugung in der EU" führen, so hieß es dazu. Die EU werde dann zum Zucker-Exporteur, so Südzucker weiter. Wie sich das genau für Südzucker auswirken wird? Derzeit noch offen! Schwankende und tendenziell niedrigere Zuckerpreis statt Preise für "Quotenzucker", mal sehen. Südzucker hat gezeigt, dass man auch mit schwankenden Zuckerpreisen umgehen kann: An den Raffinationsstandorten in Bosnien und Rumänien wurden die Preisrisiken zumindest teilweise durch Warentermingeschäfte abgesichert.

Wenn Sie Abonnent von "Klartext Premium" (35,70 Euro/Monat inkl. MwSt.) sind, kann ich Ihnen zu Südzucker noch mehr schreiben, kontaktieren Sie mich dazu einfach via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Dann der Blick auf Daimler:

Daimler hat angekündigt, in Brasilien weiter kräftig investieren zu wollen. So soll die Tochter Mercedes Benz do Brasil rund 600 Mio. Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre dort investieren. Hier geht es aber nicht um die Sparte PKWs, sondern um Nutzfahrzeuge. Die dortige Tochter ist laut Daimler bereits jetzt "der größte Nutzfahrzeughersteller in Lateinamerika". Die Investitionen sollen auch die beiden dortigen Produktionswerke modernisieren. Diese sollen bis 2022 "den höchsten Produktionsstandards entsprechen". Also ist das derzeit offensichtlich noch nicht der Fall. Zudem soll die Fahrzeugpalette modernisiert und in digitale Dienste investiert werden.

Daimler: 2016 Investitionen von ca. 5,889 Mrd. Euro

Das klingt gut und ist auch erfreulich - Investitionen in die Realwirtschaft, Verbesserung von Nutzfahrzeugen zum Wohle der brasilianischen Wirtschaft und auch für Daimler wird etwas hängen bleiben. Es ist aber im Grunde keine bahnbrechende Nachricht. Denn wenn in 5 Jahren 600 Mio. Euro investiert werden sollen, sind das im Durchschnitt 120 Mio. Euro pro Jahr. Um das mal in Relation zu setzen: Im vorigen Geschäftsjahr hat Daimler laut eigenen Angaben insgesamt weltweit 5,889 Mrd. Euro investiert. Eine Ankündigung von durchschnittlich 0,12 Mrd. Euro Investitionen/Jahr für den brasilianischen Nutzfahrzeugmarkt ist insofern nett, aber es gilt doch die Relationen zu sehen.

Und hier noch das Zitat zum Tag: "Verdruss ist auch ein Teil des Lebens." - Stefan Zweig

Mit herzlichem Gruß!

Ihr

Michael Vaupel

© 2017 Ethische Rendite
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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