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MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Madrid im Minus

Von Thomas Leppert

FRANKFURT (Dow Jones)--An den Börsen in Europa geht es am Montag mit den Kursen überwiegend nach oben. Gegen den Trend notiert die Börse in Madrid deutlicher im Minus. Dort sorgt die Erklärung des katalanischen Regierungschefs Carles Puigdemont für neue Verunsicherung.

Er schlägt der spanischen Zentralregierung vor, das "Mandat" der Katalanen für eine Unabhängigkeit für zwei Monate auszusetzen, um mit der Zentralregierung zu verhandeln. Damit rückt Puigdemont nicht von seinen Äußerungen in der vergangenen Woche ab, in denen er das Recht der Katalanen auf einen unabhängigen Staat unterstrichen hat, von einer vollständigen Unabhängigkeitserklärung aber zunächst abgesehen hatte. Im Fall einer Bestätigung der Unabhängigkeitserklärung dürfte die Zentralregierung der Region den Autonomiestatus in den kommenden Tagen entziehen und Puigdemont entmachten.

Der spanische IBEX verliert 0,7 Prozent auf 10.184, während der DAX um 0,2 Prozent zulegt auf 13.014 Punkte und der Euro-Stoxx-50 um 0,1 Prozent auf 3.607 steigt. Klare Gewinner sind die europäischen Rohstoffaktien. Hier helfen weiterhin die guten Importdaten Chinas im September.

Rechtsruck in Österreich lässt Investoren kalt 
 

In Wien legt der ATX Prime um 0,1 Prozent zu, nachdem in Österreich die konservative ÖVP die Parlamentswahlen gewonnen hat. Die meisten Beobachter gehen nun von einem Rechtsruck aus und erwarten eine Regierungsbildung zusammen mit der rechtspopulistischen FPÖ unter dem bisherigen Außenminister Sebastian Kurz als Kanzler. Die FPÖ ist Brüssel und dem Euro gegenüber zwar kritisch eingestellt, fordert aber keinen Austritt Österreichs aus der Währungsunion; eine tiefer gehende Integration der EU, wie sie beispielsweise vom französischen Präsidenten Macron vorgeschlagen wird, dürfte sie aber skeptisch sehen.

Für die Finanzmärkte in der Breite spielt das österreichischen Wahlergebnis allenfalls eine untergeordnete Rolle. Am Devisenmarkt gibt der Euro zum Dollar etwas nach.

Bei Kühne + Nagel missfällt die Marge 
 

Die Aktien von Kühne + Nagel stehen nach Bekanntgabe der Drittquartalszahlen mit minus 4 Prozent kräftiger unter Abgabedruck. Das organische Umsatzwachstum ist laut den Analysten von Davy zwar rund 6 Prozent besser als erwartet ausgefallen, allerdings sei das operative Vorsteuerergebnis unter der Konsensschätzung geblieben. Dies sei unter anderem auf die schwache Margenentwicklung im Seefrachtgeschäft des Logistikkonzerns zurückzuführen.

In Madrid knickt der Kurs von Siemens Gamesa nach einer Gewinnwarnung um 6,6 Prozent ein. Das Windenergieunternehmen hatte am Freitag verkündet, der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen im gerade beendeten Geschäftsjahr werde nur rund 790 Millionen Euro erreichen und damit unter der bisher gültigen Prognose von etwa 900 Millionen bleiben.

Im MDAX steigen Hochtief um 3,1 Prozent auf 144,40 Euro. Kurstreiber ist eine Kaufempfehlung aus dem Bankhaus Lampe. Sollte Hochtief den Autobahnbetreiber Abertis übernehmen, könne daraus erhebliches Kurspotenzial erwachsen, glauben die Analysten. Der Kurs könne dann auf über 200 Euro abheben - trotz einer großen Kapitalerhöhung und auch ohne überhaupt mögliche zusätzliche Synergien ins Kalkül gezogen zu haben. Lampe beziffert die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Abertis-Übernahme auf 80 Prozent.

Im TecDAX ziehen SLM Solutions um 2,3 Prozent an, gestützt von einem Neuauftrag für den 3D-Drucker-Hersteller. Um weitere 6,7 Prozent auf 34,00 Euro nach oben geht es für den Börsenneuling Voltabox. Das Papier des E-Mobilitätspezialisten war am Freitag mit 32 Euro aus dem Handel gegangen, über 30 Prozent über dem Emissionspreis von 24 Euro.

Unterdessen gehen die Aktien des Mikrobatterie-Herstellers Varta außerbörslich auf Tradegate mit 28 Euro um, obwohl sie derzeit in einer Spanne von 15 bis 17,50 Euro zur Zeichnung angeboten werden. Wegen der guten Nachfrage hat Varta nun die Angebotsfrist verkürzt und will die Aktie auch schon am 19. Oktober an die Börse bringen und nicht erst am 25. Oktober.

=== 
INDEX                zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       3.606,94   0,07     2,39       9,62 
Stoxx-50            3.206,26   0,20     6,50       6,50 
DAX                13.013,96   0,17    22,09      13,35 
MDAX               26.152,54   0,27    70,91      17,86 
TecDAX              2.537,33   0,43    10,91      40,05 
SDAX               12.067,07  -0,14   -16,32      26,76 
FTSE                7.535,86   0,01     0,42       5,50 
CAC                 5.362,20   0,20    10,47      10,28 
 
Bund-Future           162,36            0,26       1,41 
 
DEVISEN              zuletzt          +/- %  Mo, 8:22  Fr, 17:45   % YTD 
EUR/USD               1,1801         +0,06%    1,1793     1,1835  +12,2% 
EUR/JPY               131,96         +0,07%    131,87     132,48   +7,3% 
EUR/CHF               1,1516         +0,04%    1,1512     1,1533   +7,5% 
EUR/GBP               0,8888         +0,09%    0,8880     1,1232   +4,3% 
USD/JPY               111,81         +0,01%    111,80     111,94   -4,4% 
GBP/USD               1,3278         -0,02%    1,3280     1,3293   +7,6% 
 
ROHOEL               zuletzt      VT-Settl.     +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex              52,07          51,45     +1,2%       0,62   -8,7% 
Brent/ICE              58,01          57,17     +1,5%       0,84   -1,1% 
 
METALLE              zuletzt         Vortag     +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)         1.304,02       1.303,76     +0,0%      +0,26  +13,3% 
Silber (Spot)          17,44          17,41     +0,2%      +0,03   +9,5% 
Platin (Spot)         943,65         945,55     -0,2%      -1,90   +4,4% 
Kupfer-Future           3,25           3,13     +3,6%      +0,11  +28,6% 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

October 16, 2017 10:18 ET (14:18 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

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