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Wochenrückblick KW42: DAX gelingt der Befreiungsschlag, SAP & Daimler bestimmen die Nachrichtenlage

Wochenlang hatte sich der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469XXX) im Schneckentempo nach vorne bewegt. Zwar konnte das Barometer dabei neue Höchststände erklimmen und selbst die lange Zeit als unüberwindbar erscheinende 13.000-Punkte-Marke knacken, die ganz große Euphorie wollte jedoch nicht einsetzen. In dieser Woche befreite sich der DAX jedoch aus seinem Korsett. Die Folge war ein teilweise heftiges Auf und Ab.

Neben den übergeordneten Themen wie der Geldpolitik der EZB und der Fed sowie den Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens waren es vor allem Quartalsberichte, die die Nachrichtenlage beherrschten. Mit SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) und Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) haben zwei DAX-Schwergewichte ihre Bilanzen vorgelegt.

Daimler musste aufgrund der Belastungen aus den Software-Updates für alte Dieselmotoren deutliche Gewinnrückgänge verbuchen. Allerdings überzeugten die Schwaben bei Umsatz und Absatz. Außerdem wurden die Jahresziele bestätigt. SAP hatte wiederum mit den Wechselkursen zu kämpfen, Europas größter Softwarekonzern hob jedoch seine Jahresziele an.

Deutschland

Der Automobilkonzern Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) schafft mit der Bündelung der hausinternen Zuliefer- und Komponentenwerke eine neue markenübergreifende Sparte "Konzern Komponente". Mehr dazu hier.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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