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Wochenrückblick KW42: DAX gelingt der Befreiungsschlag, SAP & Daimler bestimmen die Nachrichtenlage

Wochenlang hatte sich der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) im Schneckentempo nach vorne bewegt. Zwar konnte das Barometer dabei neue Höchststände erklimmen und selbst die lange Zeit als unüberwindbar erscheinende 13.000-Punkte-Marke knacken, die ganz große Euphorie wollte jedoch nicht einsetzen. In dieser Woche befreite sich der DAX jedoch aus seinem Korsett. Die Folge war ein teilweise heftiges Auf und Ab.

Neben den übergeordneten Themen wie der Geldpolitik der EZB und der Fed sowie den Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens waren es vor allem Quartalsberichte, die die Nachrichtenlage beherrschten. Mit SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) und Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) haben zwei DAX-Schwergewichte ihre Bilanzen vorgelegt.

Daimler musste aufgrund der Belastungen aus den Software-Updates für alte Dieselmotoren deutliche Gewinnrückgänge verbuchen. Allerdings überzeugten die Schwaben bei Umsatz und Absatz. Außerdem wurden die Jahresziele bestätigt. SAP hatte wiederum mit den Wechselkursen zu kämpfen, Europas größter Softwarekonzern hob jedoch seine Jahresziele an.

Deutschland

Der Automobilkonzern Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) schafft mit der Bündelung der hausinternen Zuliefer- und Komponentenwerke eine neue markenübergreifende Sparte "Konzern Komponente". Mehr dazu hier.

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© 2017 marktEINBLICKE
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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