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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen über Regelungen zur Arbeitszeit 
 
Überschrift: Flexibilität als Chance 
 
Keine Frage. Die Digitalisierung ist dabei, die Arbeitswelt auf den Kopf zu stellen. Modelle, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, sind den neuen Anforderungen oft nicht mehr gewachsen. Dazu gehört auch der rigide Acht-Stunden-Tag. 
Eine Abkehr vom Status quo birgt durchaus Gefahren für den Arbeitnehmerschutz. Da haben die Gewerkschafter recht. Sie täten trotzdem gut daran, neben den Risiken auch die Chancen zu sehen - und zu gestalten. Denn Flexibilität bedeutet nicht nur, dass der Arbeitstag zu Spitzenzeiten einmal länger dauern kann. Sie betrifft ebenso den Ort der Arbeit. Das Büro zuhause (âEURzHome Office') wird in einer immer digitaleren Welt zur echten Alternative. Das dürfte zum Beispiel Eltern deutlich stärker entgegenkommen als ein strikter 9-bis-17-Uhr-Job. Auch flexible Lebensarbeitszeitkonten bieten viele Vorteile - und ermöglichen, etwa zur Pflege von Verwandten kürzerzutreten. 
Es liegt mit an den Gewerkschaften, die neuen Rahmenbedingungen arbeitnehmerfreundlich zu gestalten. In Zeiten des Fachkräftemangels dürfte das befürchtete Auspressen der Mitarbeiter sowieso immer schwerer fallen. Der Wettbewerb um die Köpfe läuft zunehmend über das Arbeitsumfeld - wozu auch inter-essante Zeitmodelle gehören. 
 
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(END) Dow Jones Newswires

November 13, 2017 13:50 ET (18:50 GMT)

© 2017 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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